Etwa fünf Mal pro Tag werden in Bayern Menschen mit Messern attackiert oder bedroht. Das bedeutet auch eine erhöhte Gefahr für Polizistinnen und Polizisten, die zu Einsätzen gerufen werden. Deshalb fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Bayern eine standardisierte Ausrüstung, die sie besser vor Messerangriffen schützt. Dazu zählt eine schnitt- und stichhemmende Bekleidung, für die es mittlerweile spezielle Anbieter gibt. „Es ist untragbar, dass eine solche Schutzausstattung von Kolleginnen und Kollegen teils aus eigenen Mitteln beschafft wird. Hier ist der Freistaat als Dienstherr gefordert“, sagte GdP-Bezirksgruppenvorsitzender Gerwin Bernhard im Gespräch mit unserer Redaktion. Eine schusssichere Weste biete keinen ausreichenden Schutz bei Messerangriffen.
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