In der jüngsten Sitzung des Jugend-, Kultur- und Sozialausschusses haben dessen Mitglieder, allen voran aber Bürgermeister Stephan Winter, ihre eigene Museumsleiterin regelrecht vorgeführt. Vorschläge kritisch zu hinterfragen, ist das eine, beinahe jeden Vorschlag mit teils hanebüchenen Argumenten auseinanderzunehmen, das andere. Denn wohlgemerkt: Es handelt sich um eine Mitarbeiterin der eigenen Verwaltung, ihre Sitzungsvorlage lag – wie üblich – Tage vor der Sitzung vor. Wenn Winter mit dem Programm seiner Museumsleiterin nicht einverstanden ist oder Fragen dazu hat, hätte er gut daran getan, das vorab zu klären – und nicht in einer öffentlichen Sitzung. Die Diskussion war in einzelnen Punkten wie etwa dem geplanten VHS-Vortrag so absurd, dass es Friederike Haber wirklich anzurechnen ist, nicht die Beherrschung verloren zu haben.
Kommentar
Das geht zu weit: Mindelheimer Museumsleiterin wird von ihrem Chef vorgeführt
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren