Sie sind bekannt für ihre Textimprovisationen auf Konzerten. Wenn ich Ihnen jetzt Zaisertshofen zurufe, welche Textzeile fällt Ihnen spontan ein?
BENI HAFNER: Das kann ich nur auf der Bühne. Es ist nicht so, dass es immer passiert, aber es passiert doch relativ oft, dass ich einfach eine Situation aufgreife, mir ein paar Worte zugerufen werden und ich spontan einen Song daraus mache. Auf meinen kleineren Konzerten früher war es fast schon Standard, da ich viel näher am Publikum war und dann natürlich eine ganz andere Kommunikation stattfinden kann. Im Festzelt funktioniert es auch, aber das Problem ist, dass man die Leute akustisch oft nicht versteht.
Ihr Hit „Wackelkontakt“ landete 2025 auf Platz 1 der deutschen Jahrescharts und wurde über 180 Millionen Mal gestreamt. Wie hat dieser Erfolg Ihr Leben verändert?
HAFNER: Ich führe eigentlich das gleiche Leben wie vorher auch, nur dass jetzt jeder meinen Song kennt. Das Schönste an dem Hit ist für mich, dass er mir nach wie vor die Möglichkeit gibt, einfach die Musik zu machen, auf die ich Lust hab. Ich bin am Tegernsee geboren und aufgewachsen, hier leb ich immer noch. Auch wenn mich zugegebenermaßen jetzt sehr viel mehr Leute erkennen, kann ich daheim trotzdem noch sehr entspannt rumlaufen.
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