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Oskar Plangger blickt auf ein bewegtes Leben zurück und tanzt auch mit 90 Jahren noch gern

Bad Wörishofen

Auch mit 90 Jahren ist er noch gern auf der Tanzfläche

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    Wörishofens Bürgermeister Stefan Welzel überbrachte Oskar Plangger (hier neben seiner Frau Eva) im Namen der Stadt Glückwünsche zum 90. Geburtstag.
    Wörishofens Bürgermeister Stefan Welzel überbrachte Oskar Plangger (hier neben seiner Frau Eva) im Namen der Stadt Glückwünsche zum 90. Geburtstag. Foto: Helmut Bader

    Oskar und Eva Plangger wohnen zwar erst seit einem knappen Jahr in Bad Wörishofen, zwei Bemerkungen anlässlich des 90. Geburtstages von Oskar Plangger sind dennoch bemerkenswert: „Wir haben uns noch nie so wohlgefühlt“, ist die eine und „Schön, dass es das Tanzcafé im Hotel Luitpold gibt“, war die andere. Denn auch mit 90 Jahren ist Oskar Plangger noch ein begeisterter Tänzer.

    Nicht alltäglich war auch die Geburtstagsfeier in der Tagespflege bei den Johannitern in der Kaufbeurer Straße. Denn diese begann mit einem Sketch, den die Mitarbeiterinnen Claudia Zoller und Nicola Schneider präsentierten. Anschließend gratulierte Bürgermeister Stefan Welzel dem Jubilar mit einem Präsentkorb.

    Der Jubilar ist handwerklich sehr begabt.

    Oskar Plangger wurde 1936 in Innsbruck geboren, verbrachte aber die größere Zeit seines Lebens in München, wo er in der Gastronomie arbeitete. Als in ein Heim abgeschobenes Kind gestaltete sich der Start ins Leben gewiss nicht leicht. Doch zum Glück hat er dort handwerklich viel gelernt, was ihm später zugutekam.

    Der Weg führte ihn zuerst in die Steiermark. 1981 jedoch übernahm er als Gastronom eine Wienerwaldfiliale in München. Dort lernte er auch seine Frau Eva kennen, die er 1987 heiratete und mit der er nunmehr seit 40 Jahren zusammen ist. Später arbeitete er noch in der MAN-Kantine in München, wo es ihm ausgesprochen gut gefiel, wie er erzählt. Zur Familie gehören eine Schwester, zwei Söhne, die in der Steiermark geblieben sind, und eine Tochter, die in München wohnt.

    Oskar Plangger hat sich auch viele Jahre als Schulweghelfer engagiert.

    Mit dem Einstieg in den Ruhestand engagierte sich jedoch für 15 Jahre als Schulweghelfer, was ihm viel Freude machte. „Langweilig wurde es mir eigentlich nie“, sagt er. Nun also haben er und seine Frau eine eigene Wohnung in der Kneippstadt und zweimal in der Woche besucht Oskar Plangger die Tagespflege bei den Johannitern, wo stets für Unterhaltung und Abwechslung gesorgt ist.

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