Diese Zahl steht für eine starke Leistung: Von den mehr als 7100 Unterallgäuerinnen und Unterallgäuern, die 2023 offiziell pflegebedürftig waren, wurden mehr als die Hälfte, nämlich 3700, zuhause gepflegt. Und zwar von Angehörigen, die nebenbei noch ihren eigenen Alltag meistern müssen. Dass das allein oft kaum zu schaffen ist, liegt auf der Hand. Nicht von ungefähr sagt Jutta Neugebauer von der Fachstelle für pflegende Angehörige: „Der Hamster im Rad läuft und läuft und kommt nicht raus.“ Zusammen mit ihrem Kollegen Thomas Öller gibt sie zum Tag für pflegende Angehörige Tipps, wie sie dieses Rad stoppen können, bevor sie selbst zusammenbrechen.
Unterallgäu
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