Die Handballer des TSV Mindelheim befinden sich endgültig im Abstiegskampf. Gegen den TSV Gilching (4.) verloren die Mindelheimer mit 17:24 und stehen nun, nach der sechsten Niederlage in Folge, in der Bezirksoberliga auf dem vorletzten Tabellenplatz.
Vor allem eine Szene erregte Spieler, Trainer und Fans des TSV Mindelheim in der Partie gegen Gilching gleichermaßen: In der 16. Minute zeigten die Schiedsrichter dem TSV-Spielmacher Johannes Heimpel nach einem Foul sofort die Rote Karte. „Das war völlig überzogen“, sagte Alexander Weikmann hinterher. Er selbst kassierte zwar auch noch nach der dritten Zwei-Minuten-Strafe die Rote Karte (54.), die aber lange nicht so schwer wog, wie die Hinausstellung Heimpels. „Das hat uns das Genick gebrochen“, so Weikmann. Weil die Schiedsrichter aus Mindelheimer Sicht aber weiter „äußerst kleinlich“ pfiffen, mussten die Spieler von Trainer Christian Schielle teilweise mit zwei Mann weniger als Gilching agieren. Die Schuld alleine beim Schiedsrichtergespann zu suchen will man beim TSV Mindelheim jedoch auf keinen Fall. „Wenn man mit sieben Toren Unterschied verliert, dann kann das nicht allein am Schiedsrichter liegen“, so Weikmann.
Den ausführlichen Spielbereicht lesen Sie in der Dienstagsausgabe der Mindelheimer Zeitung.