Fast genau ein Jahr ist es her, da waren die C-Jugend-Spielerinnen der SG Auerbach/Stetten schon einmal mit einem „Spiel der Woche“ in der Mindelheimer Zeitung vertreten. Ende Mai 2025 ging es im letzten Saisonspiel gegen den SVO Germaringen um die Meisterschaft in der U15-Bezirksoberliga.
Damals mit dem besseren Ausgang für die Gäste aus dem Ostallgäu, die sich mit einem 2:0-Sieg die Meisterschaft schnappten. Nun, ein Jahr später, greifen die Fußballerinnen der SG Auerbach/Stetten/Tussenhausen erneut zum Titel. Diesmal in der Bezirksliga der B-Juniorinnen.
Auch diesmal geht es wieder um den Meistertitel
„Ein Großteil der Mannschaft von damals ist im Sommer in die höhere Altersklasse aufgestiegen“, sagt Trainerin Felicia Oberholzner. Auch sie ging diesen Weg mit und trainiert nun die B-Juniorinnen. Den Erfolg nahm sie gleich mit. Denn auch in der Bezirksligasaison der B-Juniorinnen steht die SG Auerbach/Stetten/Tussenhausen in dieser Spielzeit ganz oben. Nach elf Spieltagen haben die SG-Mädchen 28 Punkte auf dem Konto und damit vier mehr als Verfolger, genau, SVO Germaringen.
Am Samstag nun wollen die Schützlinge von Felicia Oberholzner den nächsten Sieg einfahren und als Tabellenführer in die Spielpause während der Pfingstferien gehen. „Direkt danach kommt dann das Spiel in Germaringen“, sagt Oberholzner. Gegner am Samstag um 10 Uhr in Tussenhausen ist die zweite Mannschaft des TSV Schwaben Augsburg, die aktuell den fünften Platz belegt. Schon zweimal standen sich die beiden Teams in dieser Saison, die mit einer eineinhalbfachen Runde ausgespielt wird, gegenüber. Beide Male gingen die Unterallgäuerinnen als Siegerinnen vom Platz (2:0, 1:0).
Die Reserve-Mannschaft des TSV Schwaben Augsburg ist schwer einzuschätzen
„Das Problem ist, dass du nicht weißt, wie die Augsburgerinnen aufgestellt sind“, sagt Oberholzner. Schon beim letzten Aufeinandertreffen vor drei Wochen in Augsburg war die erste Mannschaft des TSV Schwaben, die in der Bayernliga antritt, spielfrei. Entsprechend spielten einige Bayernliga-Spielerinnen in der zweiten Mannschaft mit. „Wir haben trotzdem knapp gewonnen“, sagt Oberholzner. „Aber auch diesmal ist es so, dass die erste Mannschaft in der Bayernliga spielfrei ist. Wir lassen uns mal überraschen“, sagt sie.
Wie auch immer es kommt: „Für uns gibt es jetzt noch vier Endspiele um den Titel“, sagt die Trainerin mit Blick auf das Restprogramm. Sollte ihre Mannschaft im Juni dann tatsächlich Bezirksliga-Meister werden: Was käme als Nächstes? „In Sachen Aufstieg ist es die Frage, ob wir das wirklich machen wollen“, sagt Oberholzner. Sie überschlägt kurz im Kopf und kommt dann auf 13 Spielerinnen, die ihr zur Verfügung stünden. „Das wäre zu wenig. Ich denke, wir werden eher in der Bezirksliga bleiben.“ Und dann die Spielerinnen auf den Einsatz in den Frauenbereich vorbereiten. Denn eine A-Jugend wie bei den Junioren gibt es nicht. „Wir sind schon auf der Suche nach Spielerinnen, damit wir in zwei Jahren ein Frauenteam auf die Beine stellen können“, sagt Oberholzner. Den Grundstein hat sie mit ihrer Mannschaft bereits gelegt: Seit der E-Jugend spielt ein Großteil der Mannschaft bereits zusammen.
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