Frau Bayer, Ihr Weg zum Jazz war ja nicht sofort vorgegeben; gab es ein bestimmtes Ereignis, einen Wendepunkt, der Sie zum Jazz geführt hat?
JASMIN BAYER: Den Weg zum Jazz habe ich aktiv umgesetzt, nachdem meine Kinder schon größer waren. Tatsächlich gab es, als ich 14 war, ein Schlüsselerlebnis, das mir den Weg vorgezeichnet hat. Ich hatte einen Freund, der hatte viele CDs und tolle Platten, da ist mir eine Platte von Nat King Cole in die Hände gefallen. Dieser wunderschöne, einfache und doch so tiefgehende Swing hat sich bei mir festgesetzt.
Das heißt, dass Sie letztlich mit ihrer Karriere durchgestartet sind, als ihre Kinder groß waren. Wie viel Mut braucht man dazu?
BAYER: Man muss an sich glauben! Vielleicht kann ich mit meiner Musik, meinem Werdegang die Menschen ein Stück weit inspirieren, an ihre Träume zu glauben und diese zu leben – egal wie alt man ist. Inspiration ist wie eine kleine Flamme, die in einem brennt und die man nur wieder hell entzünden muss. Das gilt für alle Bereiche des Lebens und ist nicht nur auf die Kunst beschränkt. Inspiration bringt Lebensmut, bringt Hoffnung, bringt Lust am Leben, Lust zu lieben und das ist das, was ich weitergeben möchte.
Um kommentieren zu können, müssen Sie angemeldet sein.
AnmeldenSie haben noch kein Konto? Kostenfrei registrieren