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Kaufbeuren: Beim Tänzelfest 2024 steigen die Preise für Bier und Hendl

Kaufbeuren

Beim Tänzelfest 2024 steigen die Preise für Bier und Hendl

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    Die Brauer gehören zu den Zünften, die bei den Festzügen am Tänzelfest dargestellt werden. Den Besucherinnen und Besuchern im Festzelt bescheren die heutigen Brauer in diesem Jahr ein Preiserhöhung.
    Die Brauer gehören zu den Zünften, die bei den Festzügen am Tänzelfest dargestellt werden. Den Besucherinnen und Besuchern im Festzelt bescheren die heutigen Brauer in diesem Jahr ein Preiserhöhung. Foto: Mathias Wild (Archivbild)

    Mit der Eröffnung des Tänzelfestes 2024 am 11. Juli beginnt Kaufbeurens fünfte Jahreszeit. Die Vorbereitungen für das älteste historische Kinderfest Bayerns sind im vollen Gange. Und auch bei den Kaufbeurern steigt die Vorfreude auf die Festtage in der Altstadt und den Bierzeltbetrieb mit Rummel am Tänzelfestplatz.

    Unsere Redaktion sprach mit Tänzelfestvereins-Vorstand Horst Lauerwald über die diesjährigen Besonderheiten und Neuerungen beim Fest. Tiefer in die Tasche greifen müssen demnach heuer die Besucherinnen und Besucher des Bierzelts. Die Preise für eine Mass Bier und auch für ein halbes Hendl steigen.

    • Festabzeichen: Sie sind sowohl für die Eröffnungsfeier am Donnerstag, 11. Juli, als auch für das Lagerleben am Freitag, 12., und Samstag, 13. Juli, sowie für die Festzüge am Sonntag, 14., und Sonntag, 15. Juli, nötig und gültig. Der Vorverkauf läuft derzeit online über den Tänzelfestverein. Dabei kostet ein Abzeichen 9 Euro, Kinder unter 15 Jahren haben übrigens freien Eintritt. Ab 1. Juli bieten sowohl Kinder in der Stadt als auch die üblichen Vorverkaufsstellen, darunter das Service-Center der Allgäuer Zeitung im Buron-Center die Abzeichen für 8 Euro an. An den Festtagen selbst kosten sie zehn Euro.

    • Tribünenkarten: Am Montag, 24. Juni, um 8 Uhr startet im Tänzelfestbüro (Spitaltor 5) der Vorverkauf für die Tribünenplätze (Kaiser-Max-Straße und Graben) bei den Festzügen. Alle Infos zum Tänzefest in unserer Übersicht.

    Tänzelfest 2024 in Kaufbeuren: Mehr zum Lagerleben und zur Eröffnung

    • Eröffnungsfeier: Sie findet am Donnerstag, 11. Juli, ab 19.30 Uhr (Einlass: 18.30 Uhr) im Rondell statt. (Bei schlechtem Wetter im Eisstadion.) Wer teilnehmen möchte, braucht sowohl ein Festabzeichen als auch eine Zählkarte, da die Zahl der Plätze aus Sicherheitsgründen begrenzt ist. Die Zählkarten gibt es kostenlos ab Montag, 24. Juni, im Tänzelfestbüro. Die Feier steht dieses Jahr unter dem Motto "Von den Dinzeltagen zum Tänzelfest". Dabei wirken Buronia, Bürgermeister und zahlreiche Kinder mit. Am Ende des bunten Programms eröffnet traditionell Oberbürgermeister Stefan Bosse zusammen mit den Kindern das Tänzelfest.

    • Lagerleben: Das mittelalterliche Treiben in der Altstadt steigt am Freitag, 12., und Samstag, 13. Juli, abends. Es beginnt traditionell mit einer Eröffnungsfeier in der Kaiser-Max-Straße. Die Theatergruppe um Matthias Zerbes versteht es dabei jedes Jahr auf Neue, die Tausenden Zuschauerinnen und Zuschauer zum Jubeln zu bringen. Erstmals wird es heuer aus Kosten- und Sicherheitsgründen den Zapfenstreich der Knabenkapelle am Samstagabend nicht mehr geben. "Er passt historisch auch einfach nicht ins Lagerleben", sagt Lauerwald. Die Freunde des Zapfenstreichs müssen sich also bis Sonntagabend gedulden
    • Festzüge: Kaiser Maximilian zieht am Sonntag und Montag, 14. und 15. Juli, jeweils um 13.30 Uhr vor dem Rathaus ein. Danach spielen 1600 Kinder in stilechten Gewändern die Geschichte ihrer Stadt. Am Sonntag will sich das Spektakel auch Schirmherr Ministerpräsident Markus Söder ansehen. Er wird mittags zum traditionellen Empfang des Schirmherrn im historischen Sitzungssaal des Rathauses erwartet. Anschließend nehmen die Ehrengäste auf der Tribüne direkt vor dem Rathaus Platz, um das historische Spiel der Kinder zu bestaunen.

      Neu im Festzug dabei sind heuer zwei historische Kaufbeurer Figuren: Christoph-Friedrich Heinzelmann und Christoph Schrader, die einst die Spinnerei und Weberei gründeten, die zuletzt Momm hieß. Das Tänzelfest gehört übrigens inzwischen zum immateriellen Kulturerbe Bayerns. Und auch für Deutschland läuft die Bewerbung. In diesem Jahr kam für die deutsche Liste laut Lauerwald allerdings nur moderne Kultur zum Zug. Deshalb gelte die Bewerbung aus Kaufbeuren weiterhin und werde hoffentlich in den nächsten Jahren zum Erfolg führen.

    Bierzelt und Rummel - Riesenrad soll kommen, doch das Bier wird teurer

    • Bierzeltbetrieb und Rummel: Mit dem Einzug des Festwirts am Samstagmittag eröffnen am Tänzelfestplatz das Bierzelt und der Rummel. Dort können sich Besucherinnen und Besucher täglich bis Montag, 22. Juli, vergnügen. Laut Lauerwald soll es heuer auch wieder das beliebte Riesenrad geben. Teurer werden allerdings Bier und Hendl: Die Mass kostet in diesem Jahr 11,20 Euro und das halbe Hendl 13,40 Euro.

      Tischreservierungen sind bereits jetzt direkt online bei der Festwirtsfamilie Römersperger/Richter möglich. Partystimmung versprechen die Festwirte am Montagabend, 15. Juli, mit Waidigl, am Dienstag, 16. Juli, mit Ansatzlos. Zudem spielen am Donnerstag, 18. Juli, Muckasäck, am Freitag, 19. Juli, GetThat, am Samstag, 20. Juli, die Radler Band, und zum Abschluss am Montag, 22. Juli, Allgäu Power. Das Feuerwerk ist am Sonntag, 21. Juli, zu bestaunen.

    • Programmheft: Das komplette Festprogramm und zahlreiche Hintergrundinformationen gibt es im jährlichen Programmheft nachzulesen. Es soll heuer voraussichtlich am 20. Juni erscheinen und liegt dann in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen und Geschäften Kaufbeurens aus.
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