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Nicht mehr Winter, noch nicht Frühjahr: Diese drei wunderschönen Wanderungen im Allgäu gehen (fast) immer

Tourentipps für das Allgäu

Diese drei wunderschönen Wanderungen im Allgäu gehen (fast) immer

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    Die Tour zum Ofterschwanger Horn ist zu jeder Jahreszeit beliebt.
    Die Tour zum Ofterschwanger Horn ist zu jeder Jahreszeit beliebt. Foto: Leonie Küthmann

    Der Schnee hat das Allgäu noch nicht ganz verlassen, das Frühjahr kündigt sich nur vorsichtig an. Wer aber wirklich keine Lust mehr auf Skitouren oder Schneeschuhe hat, findet hier drei Tourentipps, bei denen man am ehesten drauf hoffen kann, dass es sich schon ein wenig nach Frühjahr anfühlt.

    Das sollte man beim Wandern im Allgäu jetzt beachten

    Wichtig vorab: Das Wetter ist zu dieser Jahreszeit in den Bergen eine unsichere Angelegenheit, die Bedingungen können sich schnell ändern. Wie immer empfiehlt es sich daher, den Wetterbericht vorab sorgfältig unter die Lupe zu nehmen. Außerdem gehören Grödel zur Ausrüstung, auch Stöcke können hilfreich sein. Mit Blick auf die Temperaturen sollte man im Hinterkopf haben, dass es oben deutlich kälter sein kann als im Tal, daher gilt: Kleidung entsprechend anpassen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann bei Bergbahnen oder Touristinformationen anrufen und nach der aktuellen Lage fragen, auch ein Blick auf Webcams lohnt sich. Generell gilt: Bei allzu schlechter Witterung sollte man lieber zuhause bleiben. Auch ein Blick auf den Lawinenlagebericht ist Pflicht.

    Geht auch im März: Von Ofterschwang auf Ofterschwanger Horn

    Je näher am „Unterland“, desto eher können die Bedingungen weniger winterlich sein. Eine Option für eine Tour ist die Wanderung auf das Ofterschwanger Horn, von dessen Gipfel aus man einen guten Blick auf das umliegende Allgäu bis weit ins Unterallgäu hat. Start ist am Parkplatz der Talstation, von dort kann man den Weg wählen der links in Richtung Gipfel führt. Dieser verläuft anfangs durch den Wald, in teils engen Kehren geht es über Wurzeln und Waldwege nach oben.

    Nach einer Lichtung mit einer kleinen Hütte hält man sich links, hier wird es durchaus manchmal etwas steiler, allerdings nie über weite Strecken. Wer sich umdreht, kann den Blick auf den Grünten genießen. Hat man ein Plateau mit einem breiteren Weg erreicht, ist es nicht mehr weit bis zum Gipfel. Etwa fünf Minuten geht es noch einmal etwas steiler geradeaus auf das Gipfelkreuz zu.

    Auf dem Weg zum Ofterschwanger Horn. Hinter dieser Hütte muss man sich leicht links halten. Unser Foto wurde im Dezember aufgenommen.
    Auf dem Weg zum Ofterschwanger Horn. Hinter dieser Hütte muss man sich leicht links halten. Unser Foto wurde im Dezember aufgenommen. Foto: Leonie Küthmann

    Nach insgesamt etwa eineinhalb Stunden Gehzeit hat man den Gipfel dann erreicht und kann die Brotzeit am Picknickplatz am Gipfelkreuz verspeisen. (Noch detaillierte Wegbeschreibungen sowie eine Variante des Wegs finden Sie hier.)

    Am Gipfel des Ofterschwanger Horns gibt es einen schönen Rastplatz.
    Am Gipfel des Ofterschwanger Horns gibt es einen schönen Rastplatz. Foto: Leonie Küthmann

    Alle, die es ruhiger angehen möchten, können auch mit der Bergbahn hochfahren und von dort etwa 20 Minuten bis zum Gipfelkreuz laufen.

    Tour auf den Mittag: Route und Dauer

    Auch am Mittag kann es sein, dass man im März schon einen Berg vorfindet, der nicht mehr gänzlich von Schnee bedeckt ist. Aktuelle Informationen gibt es auf der Website der Mittagbahn. Start der Tour ist am Parkplatz der Talstation, dann geht es zunächst auf einem schmalen Pfad kurz durch den Wald. Nach einer Weile erreicht man einen breiteren Feldweg, der auch teilweise etwas flacher wird und in Richtung Mittelstation führt. Achtung: Bei gutem Wetter (und wenn doch noch Schnee liegt), können hier Rodler unterwegs sein. Es bietet sich daher an, den Montag, den Ruhetag der Bergbahn, für eine Tour zu wählen.

    Unser Leser Tobias Merz hat dieses Foto am Mittag aufgenommen.
    Unser Leser Tobias Merz hat dieses Foto am Mittag aufgenommen. Foto: Tobias Merz (Archivbild)

    Ab der Mittelstation führt der Weg vorbei an Mittag Alpe und Schwandner Alpe in Richtung Gipfel, der auf 1452 Meter liegt. Wer hier noch nicht genug hat, kann einen Abstecher zum Bärenköpfle machen. Vom Tal bis zum Mittaggipfel ist man je nach Fitness knapp zwei Stunden unterwegs, der Abstecher zum Bärenköpfle dauert etwa eine halbe Stunde (einfache Gehzeit). Unterwegs gibt es einige Bänke, die zur Rast einladen, hier kann man neben den Brotzeit den Blick auf Immenstadt und Umgebung genießen.

    Noch ist der Winter nicht ganz weg: Unterwegs am Mittag im Allgäu.
    Noch ist der Winter nicht ganz weg: Unterwegs am Mittag im Allgäu. Foto: Leonie Küthmann (Archivbild)

    Von Jungholz auf die Reuterwanne

    Die dritte Tour beginnt streng genommen in Österreich, führt dann aber auf einen Berg, der im Allgäu liegt. Wir starten im Jungholzer Ortsteil Langenschwand. Hier gibt es am Ortsende einen kostenfreien Parkplatz, von dort führt zunächst ein asphaltierter Weg aus dem Dorf heraus. Die Reuterwanne ist angeschrieben. Der breite Weg führt in einigen weit geschwungenen Kehren bis zur Stubentalalpe.

    Dort geht der Weg in einen schmalen Wanderpfad über. Nach einem kurzen Waldstück erreicht man die Alpe Obere Reuterwanne, dort teilt sich der Weg. Wer zur Reuterwanne will, sollte sich an der Gabelung hinter der Alpe leicht rechts halten. Nun beginnt der etwas steilere Anstieg auf dem grasigen „Buckel“ und bald schon erscheint das Gipfelkreuz. Hier gibt es eine kleine Bank, die zur Rast einlädt. Je nach Fitness braucht man für den Aufstieg zwischen einer und eineinhalb Stunden.

    Die Reuterwanne kann man zu nahezu jeder Jahreszeit besteigen.
    Die Reuterwanne kann man zu nahezu jeder Jahreszeit besteigen. Foto: Leonie Küthmann

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