„Wie kannst du lachen, wenn dein Kind tot ist?“, fragen die einen. „Wieso heulst du denn jetzt, zwei Jahre nach seinem Tod, immer noch?“, die anderen. Mit beiden Vorwürfen ist Pam Metzeler nach dem Suizid ihres Sohnes Timo konfrontiert worden. Sie versuchte, sich von den Erwartungen der Gesellschaft freizumachen, ihren eigenen Weg zu gehen nach einem Ereignis, das mit nichts im Leben zu vergleichen ist. Das eigene Kind verlieren. Und dann noch so plötzlich und auf diese Weise. „Heute bin ich eine der wenigen Angehörigen, die sagen kann: Mir geht’s gut.“ Zum Welttag der Suizidprävention am 10. September hat sie mit uns über ihren Weg aus dem Dunkel gesprochen und darüber, wie es dazu kam, dass sie sich heute deutschlandweit in verschiedenen Organisationen engagiert, um Selbsttötungen zu verhindern.
Mindelheim/Westerheim
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