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Neu-Ulm: Basketball-Großprojekt: Der Weg ist frei für den Orange Campus

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Basketball-Großprojekt: Der Weg ist frei für den Orange Campus

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    Auf dem Gelände des alten Donaubads in Neu-Ulm wird das Basketball-Zentrum Orange Campus gebaut. Der Neu-Ulmer Stadtrat gab einstimmig grünes Licht.
    Auf dem Gelände des alten Donaubads in Neu-Ulm wird das Basketball-Zentrum Orange Campus gebaut. Der Neu-Ulmer Stadtrat gab einstimmig grünes Licht. Foto: Alexander Kaya

    Damit ist der Weg frei für das neue Sportzentrum des Vereins BBU ’01 auf dem Areal des alten Donaubads in Neu-Ulm. Das Projekt, das insgesamt etwa 23 Millionen Euro kosten soll, wird in einen Vereinsteil (dazu gehören etwa die Sporthallen) und in einen GmbH-Teil (dazu gehören beispielsweise Fitnessräume und Büros) getrennt. Der Stadtrat bekräftigte seinen Beschluss vom vorigen Jahr, das Vorhaben mit einen Zuschuss in Höhe von maximal 1,5 Millionen Euro zu fördern. Neu-Ulm gewährt außerdem ein Darlehen in Höhe von 970000 Euro für den Vereinsteil des Orange Campus. Von der Stadt Ulm bekommen die Basketballer 2,9 Millionen Euro geliehen, dazu kommt ein Zuschuss in Höhe von drei Millionen Euro.

    Die Trennung in einen kommerziellen und einen gemeinnützigen Teil war offenbar der Schlüssel zum Durchbruch nach monatelangen Diskussionen. Auf dem Erbbaurechtsgrundstück des Vereins gibt es keine Belastungen mehr durch Bankschulden. Dieses Risiko sei komplett in den GmbH-Teil gegeben worden und belaste die Städte nicht mehr, informierte die Verwaltung. Mit BBU ’01 sei zudem vereinbart worden, dass es für das Bauvorhaben eine externe Projektbegleitung gibt, die die Kosten im Blick behält und neben den Belangen des Vereins auch die Interessen der Städte vertritt. Kämmerer Berthold Stier sagte: Verwaltung und Berater seien sich einig, dass mit der nun vorgeschlagenen Lösung der Startschuss für den Orange Campus gegeben werden könne.

    „Es ist und bleibt ein sehr ambitioniertes Projekt“, sagte Christa Wanke (FDP). Der Verein sei durch die finanzielle Belastung langfristig zum Erfolg gezwungen. „Wir sollten heute die Chance sehen und zustimmen“, meinte Rudolf Erne (SPD). Johannes Stingl (CSU) nannte den Orange Campus ein „in der Region und deutschlandweit einzigartiges Projekt“. Der nun ausgehandelte Kompromiss sei ein herausragendes Beispiel für die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Ulm und Neu-Ulm. Siegfried Meßner (Pro Neu-Ulm) sagte: „Die Erfolge der Basketballer strahlen aus und sind Werbung für Ulm und Neu-Ulm.“ Es würden zudem nicht nur Sportstätten gebaut, sondern es werde auch das Donauufer verschönert. Der Beschluss des Stadtrats fiel einstimmig.

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