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Brezel, Brezen oder "Brezg'"?

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Brezel, Brezen oder "Brezg'"?

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    Brezenspezialist Florian schlingt, schneidet und bäckt die Brezen. Foto: rfu
    Brezenspezialist Florian schlingt, schneidet und bäckt die Brezen. Foto: rfu Foto: rfu

    Man hat so seine Vorlieben, ob mit Butter, zur Weißwurst, zum Bier oder als Riesengebäck auf dem Oktoberfest - die Laugenbrezel begleitet jeden von der Kindheit bis ins hohe Alter. Beim Besuch in der Traditionsbäckerei Dreihäupl beim Neu-Ulmer Bahnhof konnte die NUZ mal einen Blick in die Backstube werfen. "Wir backen täglich bis zu 3500 Brezen. Die werden alle noch von Hand geschlungen, eingeschnitten und rund zehn Minuten gebacken", so Bäckermeister Martin Dreihäupl, der sein besonderes Rezept beibehalten will. "Nicht alles, was neu ist, muss gut sein. Früher waren gute Brezeln genauso geschätzt wie heute." Ab zwei Uhr nachts stehen die ersten Frühaufsteher in der Backstube, ab drei Uhr ist die Mannschaft dann komplett. Von sechs Uhr an können die ersten warmen Laugenbrezeln von den Kunden gekauft werden, "die auch mal bereit sind, zehn Minuten zu warten, wenn mal ein Kunde den ganzen Vorrat gekauft hat". Die schwäbische Brezel wird eingeschnitten, die "bayerische" muss aufplatzen. Egal wie, aber letztendlich entscheidet auch hier allein der Geschmack.

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