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Kommunalwahl

15.11.2019

CSU peilt „18 plus zwei“ Sitze im Neu-Ulmer Stadtrat an

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Der Stadtverband nominiert seine Kandidaten für 2020. Ein echtes Urgestein ist nicht mehr dabei

Die CSU Neu-Ulm will bei der Stadtratswahl nächstes Jahr erneut stärkste Kraft werden und die Zahl ihrer Sitze sogar noch ausbauen. „18 plus zwei sollte mit unserer Liste möglich sein“, sagte Stadtverbandsvorsitzender Thomas Ott bei der Nominierungsversammlung der Christsozialen in den Bürgerstuben in Reutti.

„Schon die Berufe zeigen die Vielfalt der Liste“, sagte Ott. „Polizist, Feuerwehrmann, Ingenieur, Rentner, Landwirt, Pastorin und viele mehr. Es sind nicht nur viele verschiedene Berufe zu finden, wir haben auch fast aus jedem Stadtteil einen Kandidaten oder eine Kandidatin.“ Der Frauenanteil betrage 30 Prozent, „und es befindet sich keine einzige Quotenfrau darunter“, so Ott. An der Spitze der Liste steht Katrin Albsteiger, die Neu-Ulmer Oberbürgermeisterin und damit Nachfolgerin von Gerold Noerenberg werden will. Von den 18 amtierenden Stadträten treten 15 wieder an. Mit Peter Noll hört ein echtes CSU-Urgestein auf. Der Ludwigsfelder ist seit 47 Jahren im Neu-Ulmer Stadtrat und war vielfacher Stimmenkönig. Für sein jahrzehntelanges Engagement in Politik und Gesellschaft hat ihm der bayerische Innenminister 2013 die Kommunale Verdienstmedaille in Silber verliehen. Jetzt aber zieht sich Noll aus der Stadtpolitik zurück, die er seit der Gebietsreform mitgeprägt hat. Ebenfalls nicht mehr mit dabei sind Anita Schick, die mit Ablauf der Legislaturperiode 15 Jahre Stadträtin gewesen sein wird, und Beate Adä-Treu, die dem Gremium sechs Jahre angehörte.

Thomas Ott skizzierte in seiner Rede einige Schwerpunkte, die die CSU für die nächsten Jahre angehen will. Dazu gehören der Ausbau und die Sanierung von Kindergärten, Krippen und Schulen, Wohnungsbau, die Förderung der heimischen Wirtschaft, Umwelt und Klimaschutz sowie neue Konzepte für die Mobilität. „Wir denken mutig: Auch die Möglichkeit einer Seilbahnstrecke in Neu-Ulm werden wir prüfen“, kündigte Ott an. Katrin Albsteiger fand, die CSU-Liste biete „eine tolle Mischung aus allem, was wir zu bieten haben“. Den Neuen, die noch keine Wahlkampferfahrung haben, prophezeite sie: „Wir werden bei Minusgraden auf Dorfplätzen stehen und uns die Finger und Füße abfrieren.“ Es sei ein enorm hartes Geschäft, aber es könne enorm viel Spaß machen. „Es ist ein großes Abenteuer, es wird sich definitiv lohnen“, zeigte sich die 35-Jährige zuversichtlich.

Die 36 Wahlberechtigten stimmten dem Listenvorschlag mit deutlicher Mehrheit zu. Folgende Kandidaten sind auf den ersten zehn Plätzen: Katrin Albsteiger, Reinhard, Junginger, Waltraud Oßwald, Rico Schlegel, Bernhard Maier, Ruth Greiner, Thomas Ott, Serkan Yildirim, Björn Chytil und Johannes Stingl.

Auf den Plätzen elf bis 44 folgen: Hans Aicham-Bomhard, Juliane Lidl-Böck, Annette Neulist, Thomas Mayer, Susanne Salzmann, Hilmar Brunner, Hans-Georg Maier, Christian Niebling, Christiane Ade, Thomas Maier, Beate Brandstätter-Krix, Martin Salzmann, Thomas Kießling, Kerstin Junginger, Erich Niebling, Marcel Miller, Anja Ziegler, Julius Röth, Ursula Hörger, Thomas Marzari, Monika Kohleisen, Christian Weidner, Christian Schiele, Robert Neumaier, Christoph Marzari, Jürgen Salzmann, Otto Herrmann, Raphael Brunner, Dagmar Bauer-Kabza, Martin Badent, Hermann Hillmann, Jochen Mayer, Alfonso Di Nisio und Ulrich Honold.

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