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Ulm

04.08.2020

Chaotische Szenen am Ulmer Hauptbahnhof: Männer schlagen auf Polizisten ein

Erst mit dem Einsatz von Hunden und Schlagstöcken kann die Polizei die Männer am Ulmer Hauptbahnhof überwältigen.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Zwei junge, polizeibekannte Männer haben mindestens zwei Reisende in einem Regionalzug zwischen Ulm und Blaubeuren geschlagen. Verletzt wurden auch Polizisten.

Zwei Männer im Alter von 18 und 20 Jahren haben am Montagnachmittag gegen 16.15 Uhr mindestens zwei Reisende in einem Regionalzug geschlagen und verletzt sowie mehrere hierauf eingesetzte Polizisten am Ulmer Hauptbahnhof angegriffen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand der Bundespolizei sprachen in einer Regionalbahn zwischen Blaubeuren und Ulm offenbar zunächst mehrere Reisende die beiden jungen Männer an, da sie wohl lautstark telefonierten und mehrere Mitfahrer sich dadurch gestört fühlten.

Polizeieinsatz am Ulmer Hauptbahnhof: Fahrgäste durch Schläge verletzt

Hierauf sollen die beiden afghanischen Staatsangehörigen sofort aggressiv reagiert und unvermittelt zwei Fahrgästen ins Gesicht geschlagen haben. Diese erlitten durch die Schläge jeweils mehrere Hämatome im Gesicht sowie Kratzer und Schürfwunden.

Chaotische Szenen am Ulmer Hauptbahnhof: Männer schlagen auf Polizisten ein

Mit der Einfahrt der Regionalbahn an Bahnsteig sechs des Ulmer Hauptbahnhofs, befanden sich bereits mehrere von Zeugen alarmierte Streifen der Bundes- und Landespolizei vor Ort, um die Tatverdächtigen vorläufig festzunehmen.

Ulmer Polizei geht mit Hunden gegen die Schläger vor

Als die beiden mit über 1,5 Promille alkoholisierten Männer die Polizisten erkannten, reagierten sie sofort aggressiv und griffen auch diese an. Der 18-jährige professionelle Kampfsportler und sein 20 Jahre alter Begleiter gingen hierbei mittels Schlägen und gezielten Fußtritten gegen die eingesetzten Beamten vor, sodass die Situation am Bahnsteig schließlich erst durch die Hinzuziehung von Diensthunden und mit dem Einsatz von Pfefferspray sowie Schlagstöcken unter Kontrolle gebracht und die beiden Tatverdächtigen vorläufig festgenommen werden konnten.

Während der Angriffe und der anschließenden Festnahme wurden drei Polizeibeamte leicht verletzt, wovon zwei vorerst nicht mehr dienstfähig sind. Die bereits polizeibekannten Männer erlitten bei der Festnahme Augenreizungen und Hämatome. Sie wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen am Abend auf freien Fuß gesetzt. Mehrere umstehende Unbeteiligte nahmen die Festnahmesituation am Bahnsteig wahr und filmten diese zum Teil. (az)

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer (0711) 870350 zu melden und gegebenenfalls ihre Filmaufnahmen für die Ermittlungen der Bundespolizei zur Verfügung zu stellen.

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06.08.2020

Warum wurden diese Täter - obwohl schon polizeibekannt - wieder auf freien Fuß gesetzt ?

Man könnte doch meinen , daß deren Herumschlägern so brutal war- immerhin wurden sowohl mehrere Zivilisten als auch bewaffnete Polizisten verletzt !- daß eine längere In-Haftnahme gerechtfertigt ist .

Außerdem sind diese Leute nur GÄSTE in unserem Land !
Gäste aber benehmen sich anders !
Im anderen Fall muß der Gastgeber etwas tun !

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06.08.2020

wenn ich schon lesen muß: vorübergehend festgenommen! :-(

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05.08.2020

Geltendes Recht konsequent anwenden und den Aufenthalt beenden, ohne dass die beiden Betroffenen vorher nochmals freikommen. Im Sinne einer wehrhaften Demokratie.

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06.08.2020

Mit geltendem Recht hat ihr Beitrag leider wenig zu tun. Geltendes Recht sollen Staatsanwälte und Gerichte anwenden, denn das gehört zur Demokratie.

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05.08.2020

>> Der 18-jährige professionelle Kampfsportler und sein 20 Jahre alter Begleiter gingen hierbei mittels Schlägen und gezielten Fußtritten gegen die eingesetzten Beamten vor... <<

(edit/mod)

Die Täter sind feindliche Kämpfer die unbefristet in Kriegsgefangenschaft gehören.

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05.08.2020

Ist ja mal wieder typisch, wären die beiden Männer deutsche gewesen würde kein Hahn danach krähen.
Aber die AZ weiß wie sie klicks und wütende Kommentare generieren kann.

So ein Verhalten ist natürlich nicht tolerierbar, welche Staatsangehörigkeit auch immer diese Leute besitzen.

Dann liebe AZ, bitte sortieren Sie rassistische und fremdenfeindliche Kommentare konsequent aus. Danke.

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05.08.2020

Abgesehen, dass bei solchen Mitmenschen der Aufenthaltsstatus durchaus überprüft werden sollte, ist der Vorgang doch ganz normal. In Erfurt sind die Schläger auch wieder nach ein paar Stunden auf freien Fuß gesetzt worden, obwohl sich eine Person nach dem Angriff in einem kritischen Zustand befand. Also was soll die Aufregung?

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05.08.2020

Schutzsuchend??????? Unglaublich - diesen Status brauchen solche Typen wohl kaum.

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05.08.2020

Bereits der Polizei bekannt und wieder auf freiem Fuß nach dem Angriff auf Fahrgäste und der Polizei.(edit/mod)

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04.08.2020

(edit/mod)

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