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Dreharbeiten: Das Kloster als Fernseh-Star

Dreharbeiten

Das Kloster als Fernseh-Star

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    Ein Team des SWR hat sich die malerische Kulisse der historischen Bibliothek des Klosters Roggenburg ausgesucht, um hier einen Beitrag für die Reisereportage „Expedition in die Heimat“ aufzuzeichnen.
    Ein Team des SWR hat sich die malerische Kulisse der historischen Bibliothek des Klosters Roggenburg ausgesucht, um hier einen Beitrag für die Reisereportage „Expedition in die Heimat“ aufzuzeichnen.

    Roggenburg An langen Masten werden Scheinwerfer aufgestellt, und eine Maskenbildnerin tupft noch einmal Puder auf das Gesicht von Professor Werner König. Er steht in der Bibliothek des Klosters Roggenburg vor der Kamera. Ein Team des SWR-Fernsehens zeichnet hier unter dem Titel „Expedition in die Heimat“ eine Reisereportage auf. Konzentrierte Stille setzt ein. Auf das Stichwort „Karen, bitte!“ tritt die Moderatorin durch die prächtige Tür, lässt den Blick über das Deckenfresko gleiten, staunt über die vielen alten Bücher mit den Worten: „Oh, hier gibt es aber viel zu sehen!“ Doch lesen muss Karen Markwardt nicht. Denn wie zufällig steht Sprachenwissenschaftler König an einem Pult und erwartet die Moderatorin schon. Er soll ihr erklären, warum in Bayern so viele Schwaben leben, wie sich die Dialekte von bayrischen Schwaben von den württembergischen Schwaben unterscheiden und welche Gemeinsamkeiten die beiden verbinden.

    „Ihr dürft gern Spaß haben“, wirft Redakteurin Antje Müller ein. Denn schließlich soll der Beitrag möglichst spontan wirken. Und tatsächlich scheint König nach einigen Minuten die Kameras um sich herum vergessen zu haben.

    Beeindruckt von dem geschichtsträchtigen Ambiente und der besinnlichen als auch kulinarischen Einkehr, hat sich die Redaktion für die Station in Roggenburg entschieden, wie Müller verrät.

    Gut drei Minuten soll der Beitrag in der Sendung dauern. Fast eine halbe Stunde stand dafür der Sprachenwissenschaftler den Fragen der Moderatorin Rede und Antwort.

    Am Ende des Drehs fragt die Maskenbildnerin König schließlich, ob sie im die Schminke aus dem Gesicht wischen solle. „Nein, die kann drauf bleiben, dass mich meine Frau auch mal so sieht“, ist seine Antwort. (anbr)

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