"Das gute alte Donaubad wird Bestandteil des neuen Namens sein", sagte Noerenberg. Ergänzt würde dieser durch einen vom Betreiber genutzten Namen. Die Verwaltung habe mit einem Unternehmen, das "in der Bäderwelt nicht ganz unbekannt ist" und über großes Know-how verfüge, eine Einigung erzielt. Nach Informationen unserer Zeitung betreibt dieses bereit vier weitere Erlebnisbäder im Süden und Osten Deutschlands.
Am Montag können die Stadträte beider Städte bei einer gemeinsamen Sitzung entscheiden, ob das Geschäft tatsächlich zustande kommt. Noerenberg sähe darin nach eigener Aussage einen "positiven Effekt" für einen Neustart. Gönner hatte bei seiner Schwörrede den schon länger bekannten Abschied vom durch die jüngere Vergangenheit belasteten Namen "Atlantis" griffig kommentiert: "Ein Untergang reicht."
OB geht von pünktlicher Wiedereröffnung aus
Derzeit laufen die Sanierungsarbeiten, rund 9,3 Millionen sind dafür veranschlagt - und dabei scheint es laut Noerenberg auch zu bleiben. "Es gab keine negativen Überraschungen mehr", sagt der OB. Man liege voll im Zeitplan, er gehe davon aus, dass das Bad pünktlich Mitte Dezember wieder eröffnen könne - alles natürlich abhängig vom Votum der Stadträte am Montag.
Laut Bauleiter Robert Scholz werden in dem Komplex derzeit vor allem Lüftungs- und Sanitäranlagen installiert. Allein für die Lüftung werde im Untergeschoss die "Riesenfläche" von 200 Quadratmetern genutzt. Fertig sei hingegen das Dach, im Badbereich seien wegen von außen eindringender Feuchtigkeit noch Estriche und Abdichtungen erneuert worden. Der Saunabereich hingegen sei praktisch noch im Rohbauzustand. (mgo)