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Frühlingsfest der Überraschungen: Florian Silbereisen und seine Glücksunterhose

Frühlingsfest der Überraschungen

Florian Silbereisen und seine Glücksunterhose

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    Florian Silbereisen und seine Glücksunterhose
    Florian Silbereisen und seine Glücksunterhose

    Neu-Ulm. Zu seinem 20. Bühnenjubiläum lud Entertainer Florian Silbereisen beim „Frühlingsfest der Überraschungen“ in die Neu-Ulmer Ratiopharm-Arena ein. Und da kam einiges an Erinnerungen zusammen. Dabei sparte der smarte Jubilar nicht an Details und gestand, dass er seit Anfang seiner Karriere nicht ohne seine rote „Glücksunterhose“ auf die Bühne ginge.

    Viel Eis musste Silbereisen nicht brechen, um im Publikum richtig Stimmung zu machen. Schließlich lieben seine Fans ihren Star, der sich ganz natürlich gibt. So plauderte er mit Stefan Mross über alte Zeiten. „Es ist immer einer schöner“ sang der, bevor er schnell wieder weiter musste, für seine Fernsehsendung am Tag darauf. Aber das tat der Stimmung in den dichten Besucherreihen der Halle keinen Abbruch.

    Denn auch Volksmusik Legende Margot Hellwig wollte gratulieren. Mit einer Hommage an ihre Mutter Maria, im Duett mit Florian Sibereisen, kehrte ein Hauch Besinnlichkeit ein. Doch viel Zeit zur Ruhe blieb den Zuhörern nicht: „Heidis Erben“ nannten sich die drei flotten jungen Damen im Dirndl, die gleich darauf mit stampfenden Beats ihre Version des Volksliedes „Mein Vater war ein Wandersmann“ zum Besten gaben. Es folgte das Deutsche Fernsehballett, welches das Frühlingsfest mit einer Tanzeinlage auf den Schneewalzer bereicherte.

    Selbstbewusst zeigte sich Sängerin und Tänzerin Maite Kelly. Sie ließ die Hüften kreisen und sang dazu „Wie man tanzt, so liebt man“. Als unerschöpfliches Energiebündel zeigte sich Schlagersängerin Wencke Myhre. Ganz offen redete sie mit über ihre Zeit, als sie an Brustkrebs erkrankt war. Spaß war dann trotzdem erlaubt: Ein Medley ihrer großen Hits folgte darauf für das Publikum. Nach gut dreieinhalb Stunden neigt sich die Jubiläumsfeier ihrem Ende. „Dankeschön, Neu-Ulm, Sie waren bezaubernd, dankeschön“, haucht Sibereisen in Peter-Alexander-Manier zum Abschied in sein Mikrofon. (anbr) 

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