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Gewächs
20.09.2017

Die Rückkehr der Langenauer Stangenbohne

Veronika Schmid baut die Bohne zum ersten Mal im Klostergarten an.
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Veronika Schmid baut die Bohne zum ersten Mal im Klostergarten an.

Die Pflanze wurde von Auswanderern im 18. Jahrhundert mit nach Mitteleuropa genommen. Fast vergessen kommt sie jetzt wieder zurück – in den Oberelchinger Klostergarten

Auf einen echten Geheimtipp ist Hobbygärtner Joachim Henle im Archiv des Vereins zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) mit der Langenauer Stangenbohne gestoßen. Henle, der in München lebt und in Ulm geboren wurde, will die Stangenbohne wieder in die Region zurückbringen. Ob das Gewächs in Langenau überhaupt schon einmal früher für den Handel angebaut wurde, kann heute nicht mehr nachgewiesen werden, wie Henle sagt. Um 1840 wurden hier meistens Roggen, Hafer und Kartoffeln in den historischen Handelsbüchern erwähnt. Feststeht jedoch, dass im 18. Jahrhundert Auswanderer die Langenauer Bohne als Andenken an ihre Heimat mit ins Banat – eine historische Region, die heute in Rumänien, Serbien und Ungarn liegt – genommen haben. Aus den heimischen Gärten verschwand die Pflanze dagegen für lange Zeit.

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