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Gewerbepark: Fraktionen wollen Klarheit

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Gewerbepark: Fraktionen wollen Klarheit

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    In einer bislang seltenen Konstellation haben drei Fraktionen des Sendener Stadtrats nun einen Antrag in Sachen GPS-Gelände eingereicht: CSU, BiSS und SPD fordern darin von der Stadtverwaltung eine verlässliche Auskunft über die Altlasten auf dem ehemaligen Fabrikareal.

    Für das Gelände der ehemaligen Uhrenfabrik ist eine Entwicklung in Richtung Wohnbauflächen in der Diskussion, Bürgermeister Raphael Bögge hatte die Pläne schon vor dem Amtsantritt auf seine Agenda geschrieben. Weil das Areal aber erstens in privater Hand und zweitens teilweise mit giftigen Substanzen belastet ist, gestaltete sich eine Umsetzung schon für seine Vorgänger im Rathaus schwierig.

    Laut Bögges Ausführungen sei aber vor allem die Lärmbelastung durch die nahe gelegene Stadtparkbühne eine Hürde für spätere Wohnbebauung. Die Altlasten konzentrierten sich auf drei sogenannte „Hotspots“, und die seien für die Wohnpläne kein Ausschlusskriterium, heißt es.

    Fraktionen wollen es genau wissen

    Jetzt wollen die Antragsteller genaueres über den Zustand des Areals wissen und verlangen „eine aussagekräftige Stellungnahme der Verwaltung zur Altlastenproblematik, aber auch zum notwendigen Emissionsschutz und besonders zur Zeitschiene einer möglichen Entwicklung des GPS-Areals zum Mischgebiet“.

    Die Stellungnahme und die Klärung der offenen Fragen solle geschehen, bevor das bereits angestoßene Bebauungsplanverfahren weiter vorangetrieben wird, heißt es im Antrag. (ahoi)

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