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Glaube: Ein Neuer im Kloster

Glaube

Ein Neuer im Kloster

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    Ein Neuer im Kloster
    Ein Neuer im Kloster

    Roggenburg Der eine ist ein alter Hase und bereits seit 30 Jahren im Kloster Roggenburg aktiv. Der andere ein Jungspund mit gerade einmal 30 Tagen: Gemeinsam haben Pater Rainer Rommens, der Prior, und Frank Geilich, der neue Frater, ihre beiden Jubiläen „gefeiert“.

    Vor drei Jahrzehnten kam Pater Rommens, der Prior des Prämonstratenserklosters Roggenburg in das zerfallene Gemäuer der Klosterruine. Zusammen mit einem Häuflein Unerschrockener und dem Verein der Freunde des Klosters Roggenburg leitete er eine Entwicklung ein, die heute für viele als „Wunder von Roggenburg“ gilt.

    Seit 30 Tagen in der klösterlichen Bruderschaft

    Vor 30 Tagen hat Pater Rainer Rommens einen neuen Novizen, den 33-jährigen Frank Geilich aus Stuttgart als Frater Joachim in der klösterlichen Bruderschaft aufgenommen. Der junge Ordensmann wird nun in seiner Ausbildung die Geschichte des Prämonstratenser-Ordens sowie seine Spiritualität kennenlernen.

    Er bekommt außerdem Unterricht in Liturgie und Gesang und kann dann erste Schritte in der Pfarrseelsorge tun, die neben dem Ordensleben im Mittelpunkt des Wirkens eines Prämonstratensers stehen. Sein Novizenmeister, Pater Johannes Baptist Schmid, übertrug ihm als erste Aufgaben die Planung einer Fußwallfahrt des Pfarrverbandes nach Matzenhofen. Nach Aussage von Pilgern war die Wallfahrt von einer sonnig-heiteren und besinnlichen Stimmung begleitet, an welcher auch Frater Joachim einen großen Anteil hatte. Der ausgebildete Krankenpfleger und Bürokaufmann wollte neben seinen zwei Berufen „noch einmal etwas völlig Neues machen“, sagte er gegenüber unserer Zeitung. Seit einem guten Jahr hält er Kontakt zu den Prämonstratensern. Was ihn von Anfang an begeistert habe, sei die Verbindung von Gemeinschaftsleben und Seelsorge. Im Abendgymnasium hatte er sich in den vergangenen Jahren auf das Ziel, Priester zu werden, vorbereitet. Er empfindet den ersten Monat seines „neuen Lebens“ als so „reich und hell“ und „wie die Aufnahme in eine Familie“. Er habe das Gefühl, „schon immer dazuzugehören“.

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