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Ulm

01.03.2018

Helmholtz-Zentrum forscht in  Ulm an Nervenkrankheiten

Vor den Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm steht ein Hinweisschild. Hier sitzt die neurologische Universitätsklinik, die künftig zusammen mit der Universität der zehnte Standort des DZNE sein wird.
Foto: Stefan Puchner, dpa

Startsignal für ein neues Forschungszentrum: In Ulm untersuchen Kliniken und Institute künftig noch intensiver Krankheiten wie Chorea Huntington und ALS.

Am Mittwochabend ist das offizielle Startsignal für das neue Helmholtz-Zentrum für Nervenkrankheiten gegeben worden. An dem Institut in Ulm wird künftig an Erkrankungen wie den bisher unheilbaren Nervenleiden ALS und Chorea Huntington sowie einer Demenz-Art geforscht. Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer und Bärbel Brumme-Bothe, Abteilungsleiterin im Bundesministerium für Bildung und Forschung, haben den Vertrag dazu an einem symbolkräftigen Tag unterschrieben: am Tag der seltenen Erkrankungen.

Schon jetzt forschen Ulmer Institute intensiv an Nervenkrankheiten

Damit ist Ulm ein weiterer Sitz des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), wie die Forschungseinrichtung mit vollständigem Namen heißt. Das DZNE wächst damit auf bundesweit zehn Standorte. In Ulm, seit Langem ein Zentrum neurologischer Spitzenforschung, wird sich das DZNE insbesondere mit selteneren Nervenerkrankungen befassen – darunter die genannte Amyotrophe Lateralsklerose (ALS).

Dazu kooperiert das Zentrum mit der Uni Ulm, dem Uniklinikum Ulm sowie den Universitäts- und Rehabilitationskliniken (RKU). Die Partner arbeiten dort schon seit einigen Jahren in Form eines Virtuellen Instituts erfolgreich zusammen. Die neue Einrichtung soll Diagnose- und Therapie-Verfahren entwickeln und wissenschaftliche Erkenntnisse schnellstmöglich in die klinische Praxis begleiten. (az)

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