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22.01.2020

Hochschulen wollen Gründer stärker fördern

Thomas Bayer

Millionenzuschuss für regionales Projekt

Regionale Hochschulen unterstützen mit dem Projekt Start-up Süd künftig gemeinsam unternehmerische Potenziale und Talente. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Startschuss ist am 1. Juni. Damit setzt der Inno-Süd-Verbund aus der Hochschule Neu-Ulm (HNU), der Hochschule Biberach (HBC), der Technischen Hochschule Ulm (THU) und der Universität Ulm ein weiteres Projekt um. Das Ziel ist es, die unternehmerischen Potenziale regionaler Start-ups, junger Unternehmer und angehender Entrepreneure zu stärken. Gemeinschaftlich können bis zu 20000 Studierende erreicht werden. Die Kooperationspartner werden dafür bis 2024 im Rahmen der Maßnahme EXIST-Potenziale mit rund vier Millionen Euro vom Wirtschaftsministerium gefördert.

Professor Dr. Thomas Bayer, Vizepräsident Hochschule Neu-Ulm, freut sich sehr über den Zuschlag. Mit dem Projekt und der Förderung werde der bewährte Hochschulverbund seine gemeinsame Arbeit vertiefen und erweitern. „Damit wollen wir das Gründungsökosystem in der Region spürbar weiterentwickeln und aktiv dazu beitragen, dass innovative junge Unternehmen die wirtschaftliche Vielfalt und die Zukunftsfähigkeit der Region prägen“, kündigt er an.

Ein zentraler Vorteil des neuen Verbunds Start-up Süd ist nach Angaben seiner Mitglieder, dass die beteiligten Hochschulen ihre Ressourcen und Infrastrukturen für Gründungsinteressierte teilen. Die Technische Hochschule Ulm bringt ihr technisches Know-how bei der Produktentwicklung ein. Prorektorin Professor Dr. Marianne von Schwerin bestätigt: „Wir bauen ein ganz neues THU-Start-up-Süd-Center auf, das das Thema Gründungen in allen Belangen vor der Ausgründung unterstützt.“ Die Uni Ulm will neue Lehrformate wie einen Gründungs-Crashkurs in ihre Nachwuchsakademie integrieren. Bereits erfolgreich laufende Formate sollen ausgebaut werden. Die Hochschule Biberach will eine Professur auf Zeit einrichten. Auch das neu entstehende Biberacher Innovations- und Technologietransferzentrum Plus soll eine wichtige Rolle spielen.

Leitbild des Projekts ist die Begeisterung für das Thema Gründung. Durch die Ansätze der Hochschulangehörigen soll die Region wirtschaftlich gestärkt werden. (az)

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