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Polizeireport

15.11.2019

Joggerin stirbt nach Zusammenprall mit Tesla

Bei Unterhaslach wurde eine Joggerin von diesem Auto der Marke Tesla erfasst.
Foto: Heckmann

Am Donnerstagmorgen starb eine Ulmerin auf der B19 bei Unterhaslach. Ein Auto der Marke Tesla erfasste sie. Nun soll ein Gutachter unter anderem klären, ob der Tesla im Autopiloten fuhr.

Am Donnerstagmorgen gegen 6.15 Uhr erfasste ein Auto die Frau auf der B19 nördlich von Ulm-Böfingen. Sie erlitt so schwere Verletzungen, dass sie trotz der Bemühungen des Notarztes und seines Teams noch an der Unfallstelle starb. Wie genau der Unfall sich ereignete, sollen jetzt die Ermittlungen der Polizei ergeben. Ein Gutachter unterstützte die Polizisten an der Unfallstelle. Um wen es sich bei der Verstorbenen handelt, wusste die Polizei anfangs noch nicht. Mit einer Beschreibung der Getöteten ging die Polizei an die Öffentlichkeit. Wenig später meldete sich der Ehemann, der wusste, dass seine Frau beim Laufen ist und noch nicht zurückgekehrt ist.

Der Tesla erfasste die Joggerin frontal, sie verletzte sich tödlich

Nach dem bisherigen Anschein der Spuren war der Fahrer eines Tesla Model 3 bei Dunkelheit stadtauswärts unterwegs in Richtung der A8-Einfahrt Ulm-Ost. An der Kreuzung zu den Weilern Unterhaslach und Oberhaslach überquerte die junge Frau die Straße, aus Sicht des Autofahrers von rechts kommend. Der Tesla wich nach links aus und erfasste die Joggerin frontal. Sie schlug gegen die Frontscheibe und verletzte sich tödlich. Der Tesla-Fahrer blieb körperlich unverletzt, wurde aber schon an der Unfallstelle von einem Notfallseelsorger betreut, um die psychischen Folgen abzumildern.

Gutachter soll unter anderem klären, ob der Tesla mit Autopilot fuhr

Durch die Sperrung der Straße während des Berufsverkehrs kam es zu massiven Staus aus Richtung Norden. Von Langenau bis zur Autobahn 8 brauchten Autofahrer rund eine halbe Stunde länger. Auch auf der Bundesstraße 10 von Ulm-West in die Innenstadt kam es zu Staus, denn die B10 musste den meisten Ausweichverkehr aufnehmen.

Ein Gutachter soll nun die Unfallursache ermitteln. Er überprüft unter anderem, ob der Tesla zum Unfallzeitpunkt im Autopiloten fuhr. Eine Klärung des Falls ist so schnell jedoch nicht zu erwarten. Die Ermittlungen können laut Polizei Wochen oder gar Monate dauern. (heck/AZ)

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