Senden Die beiden Fußgängerstege über den Mühlbach in Ay sind nicht mehr sicher. Wie eine Nachuntersuchung ergab, ist der Verfall weiter fortgeschritten. Deshalb hat die Stadt Senden die beiden Stege an der Lusthauser Straße und am Seeweg gesperrt, sie weisen Korrosionsschäden auf.
Wie der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen hat, wird der Steg am Seeweg erneuert. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 90000 Euro.
Der Übergang an der Lusthauser Straße bleibt gesperrt, bis geklärt ist, wer die Unterhaltslast tragen muss. „Bezüglich der Unterhaltslast sind wir weiter am Suchen“, erklärte Dirk Miethke vom städtischen Bauamt. Der Steg liegt auf diversen Privatgrundstücken und mündet östlich auf ein städtisches Grundstück und westlich auf ein Grundstück des Freistaates Bayern. Die Geschichte des Überwegs ist nicht belegt. Er soll nun nicht abgebrochen, aber auch nicht erneuert werden, bis die Situation geklärt ist.
Sobald es neue Erkenntnisse gibt, will die Verwaltung den Stadtrat beziehungsweise den zuständigen Ausschuss informieren.
Stadt hält Überweg vorübergehend für verzichtbar
Der Steg liegt nur rund 300 Meter nördlich der Hauptstraßen-Brücke und circa 300 Meter südlich des Fußgängersteges beim Seeweg. Deshalb ist er nach Ansicht der Verwaltung vorerst verzichtbar. Wann und von wem er errichtet wurde, ist auch bei dem Übergang beim Seeweg nicht belegt.
Dass er auf einem Privatgrundstück liegt, sei kein Hindernis für eine Erneuerung, erklärte die Verwaltung. Der Grundstückseigentümer und der Kanalbetreiber gestatten den Neubau, wenn die Stadt Senden alle Kosten für den Abbruch, Neubau und den Unterhalt übernimmt.