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Sexgewerbe: Geplantes Bordell in Neu-Ulm: Jetzt spricht die Chefin

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Geplantes Bordell in Neu-Ulm: Jetzt spricht die Chefin

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    Angelika Diemer ist Galeristin und Betreiberin eines Bordells in der Industriestraße in Neu-Ulm. Mit ihrem Betrieb will sie in die Boschstraße umziehen – und lädt die Nachbarn ein, sich selbst ein Bild von dem Etablissement zu machen.
    Angelika Diemer ist Galeristin und Betreiberin eines Bordells in der Industriestraße in Neu-Ulm. Mit ihrem Betrieb will sie in die Boschstraße umziehen – und lädt die Nachbarn ein, sich selbst ein Bild von dem Etablissement zu machen. Foto: Alexander Kaya

    Die Pläne für ein neues Bordell haben in Neu-Ulm für Aufregung gesorgt. Nachbarn in der Boschstraße befürchten Belästigungen durch alkoholisierte Kunden, Zuhälterei und Kriminalität im Umfeld des Etablissements, das sich in Sichtweite der Glacis-Galerie und der Montessori-Schule befindet. Eine Entscheidung über die Umnutzung von Büro- und Schulungsräumen in eine „gewerbliche Zimmervermietung für erotische Dienstleistung“ hat der zuständige Ausschuss des Stadtrats verschoben (wir berichteten). Die Geschäftsführerin des Bordells hofft, dass die Stadt den Betrieb letztlich genehmigt, und will die Bedenken der Anlieger zerstreuen: „Hier hat alles seine Ordnung“, sagte sie unserer Redaktion.

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