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Tödlicher Unfall in Weißenhorn: Tonnenschwere Mauer begräbt 37-jährigen Arbeiter unter sich

Tödlicher Unfall in Weißenhorn

Tonnenschwere Mauer begräbt 37-jährigen Arbeiter unter sich

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    Diese Mauer ist am Mittwochvormittag in Weißenhorn auf einen Arbeiter gestürzt.
    Diese Mauer ist am Mittwochvormittag in Weißenhorn auf einen Arbeiter gestürzt. Foto: Wilhelm Schmid

    Ein tragischer Betriebsunfall hat sich am Mittwoch gegen elf Uhr in der Franz-Liszt-Straße in Weißenhorn ereignet: Eine Tonnenschwere Mauer stürzte um und begrub einen 37-jährigen Bauarbeiter unter sich.

     Ein 48-jähriger Baggerführer war mit dem Ausheben einer Grube für anschließende Bauarbeiten beschäftigt, teilt die Polizei mit. Dabei wurde an einer angrenzenden unterirdischen Stützmauer das Erdreich entfernt. Der 37-jährige Bauarbeiter hielt sich für Feinarbeiten vor genau dieser Mauer auf. Gegen elf Uhr stürzte die etwa fünf Meter lange, 1,5 Meter hohe und 0,25 Meter dicke Mauer um. Sie erfasste den Mann und begrub ihn bis zum Oberkörper unter sich.

    Zur Hilfe gerufene Feuerwehrleute stützten die umgefallene Mauer ab und gruben den 37-Jährigen so weit aus, dass er geborgen werden konnte. Der Mann wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen. Dort starb er wenig später. Der Baggerführer erlitt bei dem Vorfall einen Schock. Die Ermittlungen zu dem tödlichen Betriebsunfall wurden von der Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm übernommen. Ein Vertreter der Berufsgenossenschaft wurde zur Klärung des Sachverhalts ebenfalls hinzugezogen.

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