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Ulm/Nellingen: 16 Menschen bei Unfall auf der A8 verletzt

Ulm/Nellingen

16 Menschen bei Unfall auf der A8 verletzt

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    Bei einem schweren Unfall auf der A8 sind am Mittwoch insgesamt 16 Menschen verletzt worden. Ein VW-Bus war gegen eine Betontrennwand geprallt und in den Gegenverkehr geraten.
    Bei einem schweren Unfall auf der A8 sind am Mittwoch insgesamt 16 Menschen verletzt worden. Ein VW-Bus war gegen eine Betontrennwand geprallt und in den Gegenverkehr geraten. Foto: Thomas Heckmann

    Wie die Polizei mitteilt, fuhr kurz vor 8.30 Uhr ein VW-Bus auf der A8 in Richtung Stuttgart. Kurz vor der Raststätte Aichen kam das Fahrzeug nach rechts neben die Fahrbahn gegen die Leitplanke. Das Auto wurde anschließend nach links geschleudert und prallte gegen die Fahrbahnbegrenzung aus Beton. Die wurde auf die Gegenfahrbahn geschoben, wo ein Mercedes in das Hindernis stieß. Anschließend schanzte der Bus auf die Begrenzung und stieß mit einem Audi auf dem Gegenfahrstreifen zusammen. Der Bus blieb auf der Betonmauer hängen. Der Audi stieß noch mit einem Peugeot zusammen. Splitter und Trümmerteile trafen schließlich ein weiteres Fahrzeug.

    Im Audi erlitt der Fahrer lebensgefährliche Verletzungen. Die Feuerwehr musste ihn aus dem total beschädigten Fahrzeug befreien. Seine Frau auf dem Beifahrersitz wurde schwer verletzt. Auch der VW-Bus-Fahrer wurde schwer verletzt. In den Autos wurden weitere 13 Personen leicht verletzt. Allesamt handelt es sich um Urlaubsreisende. Den Sachschaden an den Fahrzeugen schätzt die Polizei auf insgesamt etwa 75000 Euro.

    Feuerwehr, Rettungsdienst, Polizei, zwei Hubschrauber von Polizei und Rettungsdienst, Notfallseelsorger und Abschleppdienste waren über Stunden an der Unfallstelle beschäftigt. Die Verletzten wurden in verschiedene Krankenhäuser gebracht.

    Für die Unterstützung der polizeilichen Ermittlungen wurde ein Gutachter eingeschaltet. Bis zum Ende der Mittagszeit war die Autobahn vollständig gesperrt. Nachdem die Mittelbegrenzung wieder gerade gerückt war, konnte sie wieder freigegeben werden. Bis dahin versorgten Rettungskräfte im Stau die Wartenden mit Getränken, was angesichts der großen Hitze dringend erforderlich war, so das Polizeipräsidium Ulm. NUZ

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