Noch ein letzter Blick nach rechts auf die Donau, dann tragen ihn seine Füße die kleine Anhöhe hinauf, vorbei am Ulmer Fischerviertel. „Zähne zusammenbeißen“, denkt sich Tobias Haumann. Als er wenig später in den Zieleinlauf einbiegt, applaudieren Hunderte Zuschauer auf dem Münsterplatz. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht läuft Haumann nach zwei Stunden und 48 Minuten als dritter Marathonläufer an diesem Tag über die Ziellinie. Vom Sieger des 15. Einstein-Marathons, der eine Viertelstunde früher ins Ziel kam, ist da schon längst nichts mehr zu sehen.
Ulm/Neu-Ulm