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Weißenhorn: Umstrittene Erschließung: Fendt will mit Betroffenen sprechen

Weißenhorn

Umstrittene Erschließung: Fendt will mit Betroffenen sprechen

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    Anlass der Unterschriftensammlung war ein Stadtratsbeschluss.
    Anlass der Unterschriftensammlung war ein Stadtratsbeschluss. Foto: Christoph Lotter

    Der Widerstand ist groß: Fast 80 Unterschriften gegen die Pläne der Stadt, möglichst schnell vier Wege im Weißenhorner Stadtgebiet auszubauen und dafür Erschließungsbeiträge zu verlangen, haben Anwohner diese Woche dem Bürgermeister Wolfgang Fendt überreicht. Es sei ein gutes Gespräch gewesen, berichteten beide Seiten von dem Treffen im Rathaus.

    Anlass der Unterschriftensammlung war wie berichtet ein Stadtratsbeschluss, demzufolge der Metzgerweg in Hegelhofen, die Amtshausstraße in Bubenhausen, der Schandweg in Oberhausen und der Unterfeldweg in Weißenhorn bis spätestens 1. April 2021 vollständig ausgebaut sein sollen. So kann die Stadt von den Anliegern noch Erschließungsbeiträge kassieren, die aufgrund einer Gesetzesänderung künftig nicht mehr erhoben werden.

    Fendt: "Wir wollen in Ruhe über die Sache reden"

    Man müsse klären, welche rechtlichen Möglichkeiten es gibt und bei welchen Straßen ein Ausbau überhaupt sinnvoll sei, sagte der Bürgermeister, nachdem er die Überschriften in Empfang genommen hatte. Dafür soll es Gespräche mit allen Anwohnern geben, die von den Plänen betroffen sind. „Wir wollen in Ruhe über die Sache reden und dazu auch alle wichtigen Unterlagen mitbringen“, sagte Fendt. Unter Einbindung des Stadtrats könne anschließend eine neue Lösung gesucht werden. Denkbar sei beispielsweise, dass der Anteil, den die Anlieger für die Bauarbeiten aufbringen müssen, reduziert wird. Nach bisherigem Recht würde die Stadt, wie bei früheren Erschließungen auch, 90 Prozent der Kosten von den Anwohnern verlangen.

    Fendt ist zuversichtlich, dass die nun anberaumten Gespräche zum Erfolg führen: „Ich denke, dass wir eine gute Lösung für alle finden.“

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