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Vereine: Brühlhalle nein – Hartplatz ja

Vereine

Brühlhalle nein – Hartplatz ja

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    Der Hartplatz hinter der Brühlhalle wurde dem SVO als Schlechtwetteralternative zur Durchführung seiner Ferienfreizeit angeboten.
    Der Hartplatz hinter der Brühlhalle wurde dem SVO als Schlechtwetteralternative zur Durchführung seiner Ferienfreizeit angeboten. Foto: Manfred Deger

    Elchingen Der Zuschussantrag des Kraftsportvereines Unterelchingen zum Unterhalt der KSV-Halle in Höhe von rund 23000 Euro und der Antrag des Sportvereines Oberelchingen auf Bezuschussung der Betriebskosten des als Sportstätte genutzten Teiles des SVO-Vereinsheimes in Höhe von rund 6900 Euro waren im Haupt- und Finanzausschuss des Elchinger Gemeinderates schnell vom Tisch. Weniger einstimmig ging es dagegen bei der Beratung eines Antrages des SVO auf Bezuschussung eines Trainingszeltes für eventuelle Regentage bei der vom 6. bis 17. August stattfindenden KISS-Kinderferienbetreuung des Vereines in Höhe von fast 4000 Euro. In der Voraussicht, dass der „Zeltantrag“ abgelehnt würde, bat der SVO alternativ um die Nutzung der Brühlhalle bei Regen in dieser Zeit. Der Verein würde auch die Reinigung und die Hallenaufsicht übernehmen.

    Die Brühlhalle ist jedoch seit Jahren im August geschlossen. In dieser Zeit würden Reparaturen und eine Grundreinigung durchgeführt, außerdem diene sie dem Überstundenabbau und dem Urlaub des Hausmeisters und des Reinigungspersonales, berichteten Bürgermeister Joachim Eisenkolb und Gemeindegeschäftsführer Peter Botzenhardt. Man solle keinen Präzedenzfall schaffen, meinte Johann Gröger (FWE). „Diesen gibt es aber schon. Die Mehrzweckhalle in Thalfingen steht in den Sommerferien bei schlechtem Wetter der Stadtranderholung der Gemeinde zur Verfügung“, bemerkte Achim Götz (CSU). „Was in Thalfingen möglich ist, muss auch in der Brühlhalle möglich sein“, sagte Josef Kletting (UFWG). Auch Richard Rösch und Monika Kühl (Dorfgemeinschaft) plädierten für eine Nutzung der Brühlhalle durch den SVO an Regentagen.

    Karl Mayer (CSU) bemängelte, dass der SVO seine Ferienfreizeit in Konkurrenz zur Ferienfreizeit der Gemeinde zum gleichen Zeitraum durchführe. „Ich bin strikt dagegen, dass wir zwei parallele Angebote in der Gemeinde subventionieren“, meinte er. Auf Vorschlag Karin Batkes wurde dann von der Ausschussmehrheit dem SVO angeboten, er könne an Schlechtwettertagen den Hartplatz an der Brühlhalle nutzen. Ansonsten könne der SVO auch in den Sportraum im Dachgeschoss des SVO-Sportheimes neben der Brühlhalle ausweichen.

    Unverständnis bei der Vereinsspitze

    SVO-Vorsitzender Andreas Werther sagte der Presse, dass ein Hartplatz in der Außenanlage bei Regen keine ernsthafte Alternative böte. Außerdem sei der Sportraum im SVO-Heim viel zu klein, um dort Fußball oder Basketball zu spielen. Er verstehe die ablehnende Haltung des Gemeinderates nicht. Der SVO bezahle die Miete in der Brühlhalle und würde die Umkleideräume und Duschen im SVO-Heim nutzen. Der Verein rechnet in den Sommerferien mit 200 Kindern und überlegt jetzt, das Zelt ersatzweise auf eigene Kosten zu mieten. „Wir lassen uns nicht aufhalten, die Ferienfreizeit findet auf jeden Fall statt“, sagte Werther. (mde)

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