Attenhofen Nachwuchssorgen plagen Alois Reizle, den Ersten Vorsitzenden der Veteranen- und Reservistenkameradschaft Attenhofen: Der Verein müsse in die Jugendarbeit investieren, sagte er bei der Jahreshauptversammlung.
Der Verein wolle die Verbundenheit und den Respekt gegenüber den Gefallenen bewahren und das Ehrendenkmal weiterhin pflegen. Die Würdigung der Gefallenen dürfe nicht in Vergessenheit geraten. Dies sei zukunftsweisend nur mit adäquater Jugendarbeit möglich, so Reizle. Obwohl der Attenhofener Verein derzeit 123 Mitglieder verzeichne, dürfe nicht versäumt werden, neue Interessierte anzuwerben.
Gebühren können Kosten nicht decken
Des Weiteren stand eine Beitragserhöhung im Raum. Wie bereits in einer vergangenen Jahreshauptversammlung angedeutet, sei ein derzeitiger Jahresbeitrag von drei Euro nicht kostendeckend. Allein 2,50 Euro davon werden an den Bezirk und den Verband weitergeleitet. Deshalb beschlossen die Vereinsmitglieder, den Jahresbeitrag auf fünf Euro anzuheben.
Im vergangenen Jahr hat die Veteranen- und Reservistenkameradschaft viel unternommen. Höhepunkte laut Reizle eine Teilnahme am Heldengedenktag am Soldatenfriedhof in Reutti.
Reizle ehrte Günther Kohler für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein. Erwin Fitzel wurde für 40 Jahre ausgezeichnet. (marg)