Auch 34 Jahre nach ihrer Gründung hat die Weißenhorner Bürgerinitiative gegen Müllverbrennung viel zu besprechen. Das wurde bei der jüngsten Mitgliederversammlung in Grafertshofen deutlich, als es natürlich auch um die Verbrennung von leicht radioaktivem Abfall im Müllofen im Eschach ging. „Wir sind nicht verstrahlt“, betont der wiedergewählte Vorsitzende Ulrich Hoffmann im Gespräch mit unserer Redaktion. Gleichwohl erhöhe jedes Mikrosievert, das zur natürlichen Strahlung hinzukomme, das Gesundheitsrisiko für belastete Personen. Als zynisch bewerten die Mitglieder der BI die jüngsten Messergebnisse aus dem Müllkraftwerk, wonach die Lastwagenfahrer, die das Material aus dem Kernkraftwerk in Gundremmingen nach Weißenhorn bringen, die meiste Strahlung abbekommen (wir berichteten).
Weißenhorn