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Weißenhorn

04.02.2019

Weißenhorner vertiefen die Freundschaft zu Valmadrera

Bild: Andreas Brücken

In Weißenhorn gründet sich ein Partnerschaftsverein "Freunde Valmadreras". Die ersten Pläne für die Zukunft stehen schon fest.

Vor gut zwei Jahren machten sich die Weißenhorner auf die Suche nach eine Partnerin. Eine hübsche Italienerin sollte es sein, die die Gelegenheit bietet, das Lebensgefühl aus „Bella Italia“ ganz persönlich kennenzulernen. Schnell wurden die Fuggerstädter fündig: in der rund 400 Kilometer entfernten Stadt Valmadrera, malerisch zwischen Bergen und Comer See gelegen. Christian Schenk und Wolfgang Happle hatten gleich erste, zarte Bande zum Ort in der Lombardei geknüpft. Schnell wurden deutsch-italienische Freundschaften geschlossen, sodass die Beteiligten nun von einer Erfolgsgeschichte reden. Jetzt wollten die Macher der Städteverbindung ihrem Projekt auch einen offiziellen Rahmen geben. Sie haben den Partnerschaftsverein „Freunde Valmadreras“ gegründet. 31 Besucher kamen in den Sitzungssaal der Stadt, um den neuen Vorstand zu wählen. Auch Bürgermeister Wolfgang Fendt, Museumsleiter Matthias Kunze und der dritte Bürgermeister Josef Zintl, der die historische Sitzung leitete, gehörten zur Runde der Gründungsmitglieder.

So stimmten die Teilnehmer über eine Wahlliste ohne Gegenvorschläge ab und wählten Christian Schenk zum ersten Vorsitzenden. Als dessen Stellvertreterin entschied sich die Versammlung für Ursula Schramm. Fritz Sackmann wurde zum Kassenwart gewählt und Jürgen Kürth zum Schriftführer. Claus Salzmann übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit, während Wolfgang Stark als Beirat für die Protokolle gewählt wurde. Als Expertin für die italienischen Angelegenheiten stimmten die Mitglieder für Mariangela Conti. Für das Amt der Kassenprüfung ließen sich Udo Schramm und Umberto Cozzi aufstellen und erhielten wie alle anderen Bewerber uneingeschränkte Zustimmung.

Valmadrera und Weißenhorn sind Partnerstädte

Mit Blick in die Zukunft erklärte der neu gewählte Vorsitzende Christian Schenk, dass schon im April die Schützenkapelle aus Wallenhausen zum Gastspiel nach Valmadrera fahren werde. Musikermitglied und CSU-Stadtrat Franz Josef Niebling ist schon gespannt auf die Reise, wie er sagt: „Meine italienischen Sprachkenntnisse sind zwar sehr gering, aber mit Händen und Füßen wird es schon irgendwie gehen.“ Geplant ist ein Standkonzert auf dem Kirchplatz, dass nach dem sonntäglichen Gottesdienst stattfinden soll.

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Damit die Verständigung zwischen den Weißenhornern und ihren italienischen Partner in Zukunft noch besser wird, veranstaltete Ursula Schramm bereits Deutschkurse in Valmadrera, die offensichtlich mit großer Resonanz angenommen wurden: 18 Erwachsene und 20 Schüler haben daran teilgenommen. Eine Fortsetzung sei deshalb schon geplant, verriet Schramm.

Neben einer Radlergruppe der Firma Peri hat auch das Symphonieorchester des Nikolaus-Kopernikus-Gymnasiums bereits im vergangenen Jahr der Partnerstadt einen Besuch abgestattet. Fünf Konzerte gaben die jungen Musiker in Valmadrera.

Beim bisherigen kulinarischen Höhepunkt bekochten Mitglieder der Berufsschule aus Valmadrera bei einem Galadinner im vergangenen Harbst Ehrengäste in Weißenhorn. Ein Projekt, das Vorsitzender Schenk weiter ausbauen will. Er sagt: „Die Städtepartnerschaft soll nicht nur für Gymnasiasten sein.“

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