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Zustellstützpunkt: Stadt stoppt Post

Zustellstützpunkt

Stadt stoppt Post

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    Im alten Güterschuppen beim Bahnhof sollten Briefverteilzentrum und Postfächer untergebracht werden.
    Im alten Güterschuppen beim Bahnhof sollten Briefverteilzentrum und Postfächer untergebracht werden. Foto: Foto: ml

    Senden Am Sendener Bahnhof herrscht Stillstand. Die Stadt hat eine Veränderungssperre erlassen. Grund ist die Tatsache, dass das Bahnhofsgelände in einen Bebauungsplan aufgenommen wurde. Erst wenn hierfür grünes Licht gegeben wird – Hintergrund ist die „Bähnle“-Reaktivierung nach Weißenhorn – kann die Post frisch ans Werk gehen. Wenn sie dann noch möchte.

    Mit dem Start der Post-Filiale im Bahnhof wurde vergangenes Jahr im gleichen Atemzug auch immer ein neues Briefverteilzentrum genannt. Es sollte idealerweise ihr Domizil gleich im benachbarten Güterschuppen haben. Dort waren auch die Postfächer vorgesehen. Bei der Main Asset GmbH, dem Eigentümer des Gebäudes, lägen angeblich schon die Bauanträge und unterzeichnete Pläne vor. Doch bislang hat sich nichts getan.

    Alternativen im Auge

    Ursula Walter vom Geschäftsbereich Planen/Bauen/Umwelt bei der Stadtverwaltung Senden weist in diesem Zusammenhang auf die Veränderungssperre hin, die von der Stadt erlassen wurde. Wegen der geplanten Neuauflage der Bahnstrecke von Senden nach Weißenhorn wird ein gestalterisches Gesamtkonzept benötigt. Immerhin soll die Stadt auch als S-Bahn-Knotenpunkt eine Aufwertung erfahren. Dazu ist eine Querung vorgesehen, die das Bahnhofsareal mit dem Stadtpark verbinden soll. Derzeit gebe es keinen rechtsverbindlichen Bebauungsplan, sagt Ursula Walter. Es liefen allerdings Gespräche mit der Main Asset GmbH, bei denen eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung gefunden werden soll.

    Die Post indes hat bereits Alternativen im Auge, wie Sprecher Dieter Nawrath mitteilt. Er gibt zu, dass es sich dabei jedoch um kundenunfreundlichere Lösungen handelt. Denn die Postfächer kämen dann nicht neben die Partnerfiliale im Bahnhof, sondern die Kunden müssten zwei Stellen in Senden aufsuchen, um die Sendungen ausgehändigt zu bekommen. Auch der Zustellstützpunkt werde woanders eingerichtet – etwa in einem Gebäude, das „zentral und vernünftig“ liegt. „Wir sind nicht unter Zeitdruck“, sagt Nawrath. Dennoch wünsche sich die Post, dass sich etwas bewegt. „Am Besten wären Briefverteilzentrum und Postfächer neben unserer Partnerfiliale am Bahnhof – so wie vorgesehen“, betont der Post-Sprecher und fügt an: „Ein bisschen Hoffnung haben wir noch.“

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