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A8: Elf Tonnen schwere Maschine legt Verkehr bei Ulm lahm – Bergung mit Kran

Ulm/Elchingen

Lkw-Unfall mit tonnenschwerer Ladung legt Verkehr auf A8 lahm: So lief die Bergung ab

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    Ein Lkw-Unfall legte am Mittwochmorgen die A8 lahm. Die Ladung war nicht ausreichend gesichert.
    Ein Lkw-Unfall legte am Mittwochmorgen die A8 lahm. Die Ladung war nicht ausreichend gesichert. Foto: Thomas Heckmann

    Ein Lkw-Unfall hat am Mittwochmorgen die A8 lahmgelegt. Nahe dem Autobahnkreuz Ulm/Elchingen war die tonnenschwere Ladung eines Sattelzugs verrutscht. Sie riss die Stirnwand des Aufliegers heraus. Der Lkw-Fahrer wurde leicht verletzt. Die Bergungsarbeiten dauerten Stunden. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen.

    Kurz vor 7 Uhr war ein 35-jähriger Fahrer mit seinem Sattelzug Richtung München unterwegs. Kurz vor dem Kreuz Ulm/Elchingen musste er stark abbremsen. Fahrzeuge vor ihm hatten den Verkehr abrupt verlangsamt. Durch die Bremsung geriet die schwere Ladung im Sattelauflieger in Bewegung. Sie bestand aus Maschinenteilen. Zwei davon wogen jeweils rund fünf Tonnen. Die gesamte Ladung wog elf Tonnen.

    Mangelhafte Ladungssicherung: Tonnenschwere Teile verrutschen in Lkw auf A8 bei Elchingen

    Die Wucht des Aufpralls war enorm. Die Stirnwand des Aufliegers hielt dem Druck nicht stand. Sie wurde herausgerissen und gegen die Zugmaschine gedrückt. Der Lkw war dadurch nicht mehr fahrbereit. Die Feuerwehr Elchingen musste aus einem beschädigten Tank auslaufendes AdBlue auffangen.

    Die Ursache für den Vorfall war schnell klar: Die Ladung war völlig unzureichend gesichert. Es wurden nur einige Gurte verwendet. Diese rissen bei der starken Bremsung. Entscheidende Sicherungselemente fehlten komplett. Antirutschmatten waren nicht vorhanden. Auch Ketten für die schweren Maschinenteile fehlten.

    Polizei fordert Kran für A8-Bergung bei Ulm/Elchingen an

    Die Bergung der schweren Maschinenteile gestaltete sich schwierig. Ein Mobilkran musste die tonnenschweren Teile anheben. Sie wurden anschließend auf dem beschädigten Auflieger neu positioniert. Diesmal erfolgte die Sicherung nach allen Regeln. Es wurden Antirutschmatten untergelegt. Starke Langhebel-Zurrgurte und Ketten kamen zum Einsatz. So konnte ein erneutes Verrutschen verhindert werden. Der beschädigte Sattelauflieger wurde dann vorsichtig abgeschleppt. Man entschied sich gegen ein Umladen vor Ort. Das hätte die Sperrung der Autobahn verlängert.

    Die Autobahn war ab der Anschlussstelle Ulm-Ost gesperrt. Der Verkehr staute sich vor der Ausleitung auf einer Länge von neun Kilometern. Auch die Umleitungsstrecke war überlastet. Autofahrer mussten mit erheblichen Verzögerungen rechnen. Navigationsgeräte zeigten einen Zeitverlust von rund zwei Stunden an. Gegen 11 Uhr war die Autobahn wieder frei.

    Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache durch die Autobahnpolizei Günzburg dauern an. Den Fahrer und das Transportunternehmen erwarten ein Bußgeld. Die Höhe ist noch nicht bekannt. Der Sachschaden ist erheblich. Er wird auf mehrere zehntausend Euro geschätzt. Der Verkehr normalisierte sich erst am frühen Nachmittag wieder vollständig.

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