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Alle Sirenen im Landkreissüden schellten: Das war am Donnerstagabend in Kellmünz los

Kellmünz

Die Sirenen im Landkreissüden heulten: Das war am Donnerstagabend in Kellmünz los

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    Einsatzkräfte von sechs Wehren wurden zu einem Bauernhof bei Kellmünz gerufen.
    Einsatzkräfte von sechs Wehren wurden zu einem Bauernhof bei Kellmünz gerufen. Foto: Wilhelm Schmid

    Nur die Führungskräfte der Kreisbrandinspektion wussten Bescheid, als am Donnerstagabend kurz nach 19 Uhr in Kellmünz und Umgebung die Sirenen heulten und kurz darauf eine Reihe von Feuerwehrfahrzeugen aus sechs Wehren zum landwirtschaftlichen Anwesen Aumann südlich von Kellmünz fuhren. Dort war angenommen, dass eine Halle des Lohnunternehmens mit einem wertvollen Maschinenpark in Vollbrand stand und zwei Personen vermisst wurden. Nicht nur dieses Szenario war knifflig.

    Unter schwerem Atemschutz wurden diese umgehend aus der Halle „gerettet“, aber wie befürchtet, stellte sich die Löschwasserversorgung als nicht einfach heraus. So wurde von der Pumpstation, die etwa fünfhundert Meter abseits liegt, eine Schlauchleitung zum Brandobjekt gelegt, wo sich der in Kellmünz stationierte Katastrophenschutz-Schlauchwagen und die Zusammenarbeit mehrerer Wehren bestens bewährten.

    Sechs Wehren bei großer Feuerwehrübung nahe Kellmünz

    Die Einsatzkräfte aus Kellmünz, Altenstadt und Weiler waren mit den direkten Löscharbeiten beschäftigt, während die Wehren aus Filzingen, Illereichen und Untereichen die Schlauchstrecke legten und überwachten. Dazu musste die Staatsstraße 2031 überquert und mit Schlauchbrücken abgesichert werden. Der vor wenigen Jahren neu installierte Hydrant bei der Pumpstation lieferte zunächst 1300 und dann bis zu 1900 Liter Wasser pro Minute, sodass die Versorgung ausreichte. Im Ernstfall wären weitere Wehren und Landwirte mit wassergefüllten Güllefässern hinzu alarmiert worden.

    Übungsleiter Erik Riedel als zuständiger Kreisbrandmeister sowie Kreisbrandinspektor Benedikt Kramer lobten die ruhige und gut koordinierte Arbeit aller Einsatzkräfte unter Leitung des Kellmünzer Kommandanten Heiko Lifka. Das bestätigte auch Hofinhaber Robert Aumann. Bürgermeister Michael Obst zeigte sich beeindruckt vom guten Zusammenwirken und dem effektiven Arbeitsablauf. Zum Dank lud er die Übungsteilnehmer zu einer Brotzeit ein.

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