B10-Baustelle in Ulm: So geht es jetzt am Blaubeurer Tor weiter
Ulm
Blaubeurer Tor ist eingepackt: So geht es jetzt mit der B10-Baustelle weiter
Das historische Gebäude ist bereits eingepackt. Demnächst geht es dem übrig gebliebenen Brückenteil an den Kragen. Ein 55 Meter hoher Liebherr-Kran kommt zum Einsatz.
Blaubeurer Tor Ulm B10-BaustelleFoto: Live-Doku-TV im Auftrag der Stadt Ulm
Das Blaubeurer Tor ist verpackt – wenn auch weniger spektakulär als ursprünglich gedacht: Lediglich auf der Seite in Richtung Stadt sind Teile des Tors nun mit einer Folie bedeckt, um das historische Gebäude bei den jetzt beginnenden Arbeiten zu schützen.
Doch auch diesem verbliebenen Brückenteil geht es jetzt an den Kragen: Voraussichtlich vom 23. bis zum 26. Juni wird die Restbrücke vorsichtig in Teile zersägt, die dann von einem großen Kran herausgehoben werden. Weil bei den Sägearbeiten auch Wasser verwendet wird, muss das Blaubeurer Tor mit einer Folie vor Schmutz geschützt werden.
Ein 55 Meter hoher Liebherr-Kran kommt zum Einsatz
Bereits eine Woche vor dem Aushub wird der etwa 55 Meter hohe Kran, ein Liebherr 1600/2, aufgebaut. Am Mittwoch, 24. Juni 2026, findet anlässlich des Rückbaus der Brücke von 16.30 bis 18.30 Uhr die nächste, öffentliche After-Work- Baustellensprechstunde am B10-Infopoint auf der Seite des Leonardo-Hotels statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – jeder, der mag, darf vorbeischauen.
Und wer noch mehr über die Ulmer Brücken erfahren möchte, kann die neu eröffnete Ausstellung „Ulm baut Brücken“ im m25 besuchen. Sie zeigt, welche großen Brückenprojekte derzeit in der Stadt umgesetzt werden. Im Mittelpunkt stehen die Wallstraßenbrücke, die Blaubeurer Tor-Brücke, Gänstorbrücke, Adenauerbrücke und der Friedrichsausteg.
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