Bundesweite Razzia gegen Rechtsextreme – offenbar auch in Neu-Ulm
800 Beamte haben in elf Bundesländern Razzien gegen 50 Beschuldigte durchgeführt. Ziel der Neonazi-Gruppe soll die Entfachung eines „Rassenkriegs“ durch Morde gewesen sein.
Es ist der bisher schwerste Schlag gegen die militante Neonazi-Szene in Deutschland: Bei Razzien in elf Bundesländern, darunter auch Baden-Württemberg, haben Spezialkommandos am Mittwoch in den frühen Morgenstunden 61 Wohnungen durchsucht und vier Männer festgenommen. Unter den 50 beschuldigten Rechtsextremisten soll laut Medienberichten auch ein Unteroffizier der Bundeswehr sein.
Im Zentrum steht die rechtsextremistische Kampfsportgruppe „Knockout 51“, die nachweislich bei der thüringischen Nationaldemokratischen Partei Deutschlands (NPD) in Eisenach trainiert hat. Ihr Anführer soll laut dem Generalbundesanwalt in Karlsruhe der 24-jährige Leon R. aus Eisenach sein. Seine Freunde Maximilian A., Eric K. und Bastian A. sollen ebenfalls Führungspositionen in der Vereinigung bekleiden. Bei dieser Gruppierung handle es sich um eine Kampfsportgruppe, die unter dem Deckmantel des gemeinsamen körperlichen Trainings junge, nationalistisch gesinnte Männer angelockt haben soll, um diese bewusst mit rechtsextremem Gedankengut zu indoktrinieren und für Straßenkämpfe auszubilden.
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