In Europa lag die Daimler-Bussparte bei den Stückzahlen in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. „Daher sind wir an unseren beiden Standorten in Mannheim und Neu-Ulm weiterhin gut ausgelastet“, sagte Till Oberwörder, der CEO von Daimler Buses, bei der Bekanntgabe der Ergebnisse des ersten Quartals von Daimler Truck.
Das erste Quartal 2026 zeige, dass Daimler Buses in den vergangenen Jahren gezielt robuster und widerstandsfähiger aufgestellt wurde, so Oberwörder. Die schwächere Nachfrage sei auf ein herausforderndes Marktumfeld in Lateinamerika und Mexiko zurückzuführen, sie schlägt sich jedoch nicht eins zu eins in den Ergebnissen nieder. „Trotz des Absatzrückgangs liegt unsere Profitabilität mit 8,6 Prozent weiterhin innerhalb unseres angestrebten Zielkorridors für das Gesamtjahr.“
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Dass die Bussparte insgesamt beim Ergebnis stabil bleibe, sei das Resultat klarer Prioritäten, einer disziplinierten Umsetzung der Strategie und des hohen Einsatzes der Teams weltweit.
Insgesamt hatte der Lkw- und Nutzfahrzeughersteller in den ersten drei Monaten 2026 weniger verkauft als im Vorjahr. Für das Gesamtjahr sehen die Bestellungen laut Unternehmen aber besser aus. Daimler Truck verzeichnet im ersten Quartal 2026 dennoch einen Gewinneinbruch: Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser um 80 Prozent gesunken, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte – von 749 Millionen Euro auf 149 Millionen Euro. (AZ)
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