Es kommt mehr Licht in die dunkelste Zeit der Ulmer Geschichte: Am 8. Mai, dem Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus, soll an ein Kapitel der SS-Herrschaft erinnert werden, das laut Nicola Wenge, der Leiterin des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg (DZOK), bisher sehr wenig Beachtung fand: das größte Ulmer Lager für Zwangsarbeiter am Roten Berg. „Der Umgang mit den Schwächsten zeigt, wie human und zivilisiert eine Gesellschaft ist“, sagte Wenge. Deswegen sei der Blick zurück so wichtig, um gefährliche Tendenzen frühzeitig zu erkennen.
Ulm
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