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Das vergessene Elend am Roten Berg: Ulm arbeitet NS-Geschichte weiter auf

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Das vergessene Elend am Roten Berg: Ulm arbeitet NS-Geschichte weiter auf

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    Am Freitag, 8. Mai, werden um 11 Uhr an der Ecke Kellerhalde/Roter Berg drei Informationstafeln zur Geschichte des Ortes in der Weimarer Republik und der Zeit des Nationalsozialismus aufgestellt. Der Ort diente als Siedlung für Menschen am Rand der Gesellschaft und Sinti-Familien, später als Zwangsarbeiterlager.
    Am Freitag, 8. Mai, werden um 11 Uhr an der Ecke Kellerhalde/Roter Berg drei Informationstafeln zur Geschichte des Ortes in der Weimarer Republik und der Zeit des Nationalsozialismus aufgestellt. Der Ort diente als Siedlung für Menschen am Rand der Gesellschaft und Sinti-Familien, später als Zwangsarbeiterlager. Foto: Stadtarchiv Ulm

    Es kommt mehr Licht in die dunkelste Zeit der Ulmer Geschichte: Am 8. Mai, dem Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus, soll an ein Kapitel der SS-Herrschaft erinnert werden, das laut Nicola Wenge, der Leiterin des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg (DZOK), bisher sehr wenig Beachtung fand: das größte Ulmer Lager für Zwangsarbeiter am Roten Berg. „Der Umgang mit den Schwächsten zeigt, wie human und zivilisiert eine Gesellschaft ist“, sagte Wenge. Deswegen sei der Blick zurück so wichtig, um gefährliche Tendenzen frühzeitig zu erkennen.

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