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Die Gesamtleitung des Konzerts hatte Hans Blum.

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Klangvolles Mariensingen

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    Beide Chöre gemeinsam.
    Beide Chöre gemeinsam. Foto: Ulrich Clauss
    Alphornbläser aus Altenstadt.
    Alphornbläser aus Altenstadt. Foto: Ulrich Clauss

    Geheimnisvoll beginnt das Konzert aus dem hinteren Kirchenschiff mit dem schwebenden „Ave Maria“-Gruß, zu welchem sich ein zweiter Solist einfügt, es folgen die weichen Frauenstimmen und im Tutti setzen die klangvollen Männer ein. Wie schon im Mai in Jedesheim wurde nun in der Kirche „Mariä Geburt“ in Schießen unter der Gesamtleitung von Hans Blum das gemeinsame Programm aufgeführt. Der MGV „Liederkranz“ 1874 Roggenburg, der Gesangverein Jedesheim und der Spatzenchor sowie die Alphornbläser aus Altenstadt freuten sich über die extrem vielen Besucher aus Nah und Fern.

    Trompeter Josef Möst übernahm den Solopart.

    Der gemischte Chor Jedesheim unter der Leitung von Marina Biegler sang das „Ave Maria der Berge“ von Otto Groll. Der Solopart wurde vom Trompeter Josef Möst übernommen. Auch im gemeinsamen Stück „Wenn ich ein Glöcklein wär“ war er zu hören. Weitere Soli wurden von Marina Biegler und Andreas Karletshofer gesungen. Goldig der Spatzenchor: Ein gutes Dutzend Kinder unter der Leitung von Kathrin Ullmann, am Keyboard begleitet von Ludmila Kobzareva, sangen voller Freude. Deutlich in der Aussprache und mit untermalenden Gesten ihr „Marienlied“. Beim „Liebe Mutter“ legten sie zusätzlich Rosen vor dem Gnadenbild ab. Vom Publikum wurde ihr Auftritt mit großem Zwischenapplaus belohnt.

    Alphornbläser präsentierten Stücke bis hin zum pfiffigen Ländler.

    Die Alphornbläser überzeugten mit einer harmonischen Tongebung, was beim Alphorn viel Übung und Können erfordert. Ihre Notenauswahl ging vom einfachen Bergruf über jodlerähnliche Stücke bis hin zum pfiffigen Ländler – bei diesem Instrument eher selten gehört. Der Gesangverein Jedesheim hatte sich an das schwierige „Ave Maria Stella“ von Franz Liszt gewagt und diesen Lobpreis Mariens souverän vorgetragen. Für die Besucher war es angenehm, die deutsche Übersetzung vom Programm mitzulesen. Erst vor zwei Wochen hat ein Mitglied des MGV ganz neu „Maria, Du Mutter des Herrn“ getextet und für drei Stimmen gesetzt. Ein Lied in modernem Rhythmus, von den beiden Dirigenten und dem Vorstand perfekt dargeboten.

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