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Die Ulmer Artistin Lea Toran Jenner startet mit einer eigenen Zirkus-Show durch

Ulm

Ulmer Artistin Lea Toran Jenner produziert ihre eigene Live-Show

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    Die Ulmer Artistin Lea Toran Jenner bringt im Herbst in Berlin ihre erste Solo-Show auf die Bühne.
    Die Ulmer Artistin Lea Toran Jenner bringt im Herbst in Berlin ihre erste Solo-Show auf die Bühne. Foto: Markus Palmer

    2025 war für sie das Jahr der persönlichen Superlative. Lea Toran Jenner war mit dem Cirque du Soleil unterwegs, ist im Moulin Rouge in Paris und beim internationalen Zirkus-Festival in Monte Carlo aufgetreten, wurde als Show-Act für eine Milliardärs-Hochzeit in Indien engagiert und gewann beim Weihnachtszirkus in Mannheim den Publikumspreis. In einem Interview mit unserer Redaktion träumte die Ulmerin schon vor einigen Monaten von ihrer eigenen Show. „Mein Traum ist es, die Energie lieber in Dinge zu stecken, die meinen eigenen sind. Zum Beispiel in eine Show, in der ich entscheide, was auf der Bühne passiert“, hatte sie damals gesagt. Jetzt ist es tatsächlich so weit: Mit „Zirkus Lea Live“ präsentiert sie am 17. Oktober 2026 im Punch Line Club Berlin ihr erstes selbst produziertes Programm. Der Ticketverkauf startet am 16. April. Das ist für Jenner auch in anderer Hinsicht ein ganz besonderes Datum: ihr 34. Geburtstag.

    Mit der Berlin-Show beginnt für sie ein neues Kapitel: Weg von der Rolle in internationalen Großproduktionen, hin zu einem eigenen künstlerischen Format mit persönlicher Handschrift und einer klaren Vision für modernes Live-Entertainment. Das Projekt hat einen regionalen Ursprung: Gemeinsam mit Sina Beranek hat die Artistin die „Circus is more! GmbH“ gegründet. Beranek, Gründerin und Geschäftsführerin der Marketingagentur Pimster Creations, begleitet Jenner bereits seit Jahren als Managerin. Beide stammen aus Ulm, kennen sich aus dem Umfeld des SSV 1846. Sie verbindet bis heute ihre gemeinsame Prägung durch den Leistungssport.

    Im Mittelpunkt der Produktion steht nicht die klassische Zirkusshow

    „Berlin ist für uns der Anfang, da von dort der größte Teil von Leas Community kommt. Wenn die Show gut angenommen wird, möchten wir das Format in jedem Fall weiterentwickeln und auch in andere Städte bringen“, erklärt Beranek. „Zirkus Lea Live“ soll Artistik, persönliche Geschichten sowie ehrliche Einblicke verbinden und durch direkten Austausch mit dem Publikum zu einem modernen Bühnenerlebnis machen. „Im Mittelpunkt steht dabei nicht die klassische Zirkusshow, sondern ein Format, dass inspirieren und Menschen ermutigen soll, ihren eigenen Weg zu gehen“, sagt die Ulmerin.

    Die Ulmer Artistin Lea Toran Jenner (links) produziert ihre erste Solo-Show. Dazu hat sie mit Sina Beranek (rechts) ein eigenes Unternehmen gegründet.
    Die Ulmer Artistin Lea Toran Jenner (links) produziert ihre erste Solo-Show. Dazu hat sie mit Sina Beranek (rechts) ein eigenes Unternehmen gegründet. Foto: Pimster Creations GmbH

    Lea Toran Jenner hat sich in den vergangenen Jahren nicht nur als international erfolgreiche Artistin einen Namen gemacht, sondern auch als Digital-Creatorin mit einer starken Community. Ein großer Teil ihres Publikums sind junge Frauen, die sie über Social Media mit ihrer Geschichte, ihrer Disziplin und ihrer Haltung erreicht. Genau diese Zielgruppe steht auch bei „Zirkus Lea Live“ im Fokus. Jenner sagt: „Ich möchte mit dieser Show einen Abend schaffen, der Menschen begeistert, inspiriert und bestärkt. Gerade junge Frauen sollen spüren, dass sie ihren eigenen Weg gehen dürfen, Größe erlaubt ist und es sich lohnt, an sich selbst und die eigenen Ideen zu glauben.“

    In einem exklusiven Format gibt es weitere Einblicke ins Leben der Artistin

    Gleichzeitig versteht sich die Show als Statement für ein neues Bild von Zirkus. Werte wie Vielfalt, Offenheit, Ausdruckskraft und Community waren schon immer Teil der Zirkuswelt – heute sollen sie noch sichtbarer und für ein neues Publikum zugänglich gemacht werden. Ergänzt wird der Abend durch ein exklusives Format für 50 Gäste. Dabei öffnet die Protagonistin ihr persönliches „Museum“ mit originalen Kostümen, Requisiten und Erinnerungsstücken aus den vergangenen Jahren. Besucherinnen und Besucher erhalten die Möglichkeit, in kleiner Runde mit Jenner ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen und ihre künstlerische Welt aus nächster Nähe zu erleben. „Mir ist wichtig, dass dieser Abend nicht auf Distanz stattfindet, sondern echte Nähe schafft“, sagt sie.

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