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„Die Zeit drängt“: Kommentar zur Situation beim SSV Ulm 1846 Fußball

Kommentar

Vom gefeierten Aufsteiger zum Chaosclub: Bei den Spatzen gibt es viele offene Baustellen

Stephan Schöttl
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    Sie haben auch schon mal optimistischer ausgesehen: Co-Trainer Oliver Unsöld und Chefcoach Pavel Dotchev stecken mit dem SSV Ulm 1846 Fußball tief im Tabellenkeller der 3. Liga fest.
    Sie haben auch schon mal optimistischer ausgesehen: Co-Trainer Oliver Unsöld und Chefcoach Pavel Dotchev stecken mit dem SSV Ulm 1846 Fußball tief im Tabellenkeller der 3. Liga fest. Foto: Horst Hörger

    Lange Zeit wurde in der Fußballszene über Vereine wie den FC Schalke 04 oder den VfB Stuttgart gespottet. Weil sie ihre Trainer fast so häufig wechselten wie andere die Unterhosen. Auf Schalke zum Beispiel hatten in den vergangenen zehn Jahren sage und schreibe 16 verschiedene Coaches das Sagen, beim VfB waren es immerhin 13. In Ulm lacht darüber seit einigen Monaten niemand mehr. Die Spatzen sind gerade selbst dabei, mehr oder weniger beeindruckende Marken zu setzen. Pavel Dotchev ist bereits der dritte Trainer in der laufenden Saison, mit Stephan Schwarz hat sich vor wenigen Tagen schon der zweite Geschäftsführer binnen weniger Monate verabschiedet. Offiziell war er nicht einmal 100 Tage im Amt.

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