Bereits im März war der Bericht zur Kommunalen Wärmeplanung bei einem Informationsabend in der Fuggerhalle vorgestellt worden. Simon Markgraf vom Büro Steinbacher Consult aus Neusäß verwies in der jüngsten Sitzung des Stadtrats darauf, dass Weißenhorn durch das frühzeitig ausgebaute Fernwärmenetz insgesamt gut aufgestellt sei. Wenngleich man weiterhin jene Ortsteile im Blick haben müsse, die nicht an das Netz angeschlossen werden können.
Acht „Umsetzungsstrategien“ werden Weißenhorn am Ende des Berichts mit auf den Weg gegeben: Wichtig sei beispielsweise die Sanierung kommunaler Gebäude, der Ausbau der Fernwärme und die Schaffung „niedrigschwelliger Informationsangebote für Bürger“. Beim letzten Punkt hatte Bürgermeisterin Kerstin Lutz auch gleich eine gute Nachricht: Das kostenlose und unabhängige Energieberatungsangebot im Rathaus soll es künftig jeden Monat geben.
Weißenhorn bietet künftig jeden Monat eine kostenlose Energieberatung an
Jürgen Bischof (Freie Wähler/WÜW) bedauerte, dass sich für die Ortsteile der Anschluss an die Fernwärme wirtschaftlich laut dem Bericht nicht rechnet. Er verwies auf die Vorteile des Einbaus von Wärmepumpen. Im einen oder anderen Fall könnte es auch von Vorteil sein, wenn sich mehrere Hausbesitzer zusammenschließen und eine größere Version einer Wärmepumpe nutzen.
Ähnlich sah es Herbert Richter (SPD). Gerade die aktuelle Weltlage zeige, wie wichtig die Nutzung alternativer Energien sei. Allerdings habe er Bedenken, dass der Bericht rasch wieder in Vergessenheit gerate. Daher beantragte er eine Erweiterung des Beschlusses, der ursprünglich nur auf die Kenntnisnahme abhob. Bürgermeisterin und Stadtratskollegen schlossen sich einer erweiterten Variante an, mit der Entwicklung zu diesem Thema auch in die Berichtspflicht der Stadt aufgenommen wurde.
Weißenhorn bewirbt sich für andere Förderung für die Kleinschwimmhalle
An einem Förderwettbewerb für die Sanierung der Kleinschwimmhalle möchte die Stadt nochmals teilnehmen. Der erste Versuch, mit Turn- und Schwimmhalle in das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ zu gelangen, war nicht erfolgreich gewesen.
Nun gibt es einen Topf speziell für die Sanierung der Schwimmbäder, für den in den kommenden Wochen eine Projektskizze eingereicht werden muss. Zur Unterstützung des Antrags werde man auch Mitglieder des Bundestags einbeziehen, um „mit möglichst großer Schlagkraft“ diesmal erfolgreich zu sein, so Lutz.
Tennis Sport Weißenhorn bekommt höheren Zuschuss fürs Vereinsheim
Über einen höheren Zuschuss für den Neubau seines Vereinsheims in der Roggenburger Straße darf sich der Tennis Sport Weißenhorn freuen. Laut Sitzungsvorlage steigen die ursprünglich veranschlagten Kosten für die Baumaßnahmen von 460.000 auf 529.000 Euro. Daher wurde die bisherige Förderhöhe von 115.000 Euro auf 125.000 Euro erhöht.
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