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Erdbeerfelder rund um Neu-Ulm: Hier kann man selbst pflücken

Landkreis Neu-Ulm

Erdbeerfelder rund um Neu-Ulm: Hier kann man selbst pflücken

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    Die Erdbeersaison startet mit sommerlichem Wetter, so wie hier im Erdbeergarten in Pfaffenhofen/Roth.
    Die Erdbeersaison startet mit sommerlichem Wetter, so wie hier im Erdbeergarten in Pfaffenhofen/Roth. Foto: Michael Kroha (Archivbild)

    Cremige Erdbeermilch mit etwas Quark, wenn es schnell gehen muss, oder ein schnittfestes Erdbeer-Tiramisu mit kaffeegetränktem Schokoboden, bestückt mit kleingeschnittenen Beeren: Das stellt Christine Zott am liebsten aus ihren Erdbeeren her – und sie muss wissen, was schmeckt, denn gemeinsam mit ihrem Mann und ihrer Tochter betreibt sie den Obsthof Zott. Vergangenes Wochenende hat die Familie ihre Erdbeerfelder zum Selbstpflücken geöffnet. Sie wünscht sich mehr junge Besucher.

    „Es war ein fantastisch gutes Wochenende“, erzählt Zott. Es seien viele Kunden da gewesen. Auch der Gutmann Hof hat sich zum Saisonstart am Pfingstwochenende über viele Besucher gefreut. Umsonst habe er sich Sorgen gemacht, dass alle in den Pfingstferien ausgeflogen seien, sagt Johannes Gutmann, der den Gutmann Hof zusammen mit seiner Frau und seinen Eltern betreibt.

    Wer die Erdbeeren länger lagern möchte, sollte sie frühmorgens pflücken

    Dank des sonnigen Wetters würden jetzt viele Beeren reifen, sagt Gutmann. Er ist selbst oft auf dem Feld und verkostet die Ware. Das Wichtigste bei einer Beere sei nicht etwa die Größe oder die Optik, sondern der Geschmack. Diese müsse er prüfen. „Wir wollen ja wissen, was wir verkaufen“, sagt er.

    Es sei interessant, wie die verschiedenen Sorten schmecken. Jedes Jahr probiere der Gutmann Hof eine zusätzliche neue Sorte aus und baut verschiedene Erdbeersorten mit unterschiedlichen Reifezeiten an, sodass lange frische Erdbeeren angeboten werden können.

    Wer die gepflückten Erdbeeren nicht gleich naschen, sondern länger lagern möchte, sollte sie am besten am frühen Morgen pflücken, rät Christine Zott. Dann sind sie noch fest und man beschädigt sie weniger. „Wenn eine Erdbeere 35 Grad hat, entstehen leichter Druckstellen“, erklärt sie.

    Erdbeeren zum Selbstpflücken: Hier gibt es Felder im Kreis Neu-Ulm

    Obsthof Zott Erdbeergarten Neu-Ulm/Schwaighofen

    Obsthof Zott Erdbeergarten Pfaffenhofen/Roth

    Obsthof Zott Hittistetten

    Obsthof Zott Erdbeergarten Illertissen

    Obsthof Zott Neu-Ulm/Burlafingen

    Erdbeerfeld Gutmann Hof

    Bei beiden Betrieben kostet das Kilo Erdbeeren fünf Euro, dazu gibt es Staffelpreise. „Naschen ist natürlich erlaubt“, erklären Gutmann und Zott. „Das gehört einfach dazu“, sagt Gutmann. Es komme jedoch vor, dass Besucher es „übertreiben“ und mehr Erdbeeren essen, als sie am Ende kaufen. Das sei unerwünscht, sagt er.

    „Es ist wichtig, dass Kinder sehen, wie Erdbeeren wachsen“

    Beim Obsthof Zott können Besucher noch bis Ende Juni oder Anfang Juli Erdbeeren pflücken, beim Erdbeerfeld Gutmann Hof voraussichtlich bis Mitte August. Manche würden aus Sorge davor, dass es bei Saisonstart nicht genug Erdbeeren gibt, noch eine Weile mit dem Pflücken warten, erzählt Gutmann, doch es sei genug da, versichert er.

    Zott betont, dass auf ihren Feldern auch Kinder ausdrücklich erwünscht sind. „Es ist wichtig, dass Kinder sehen, wie Erdbeeren wachsen.“ Viele wüssten nämlich gar nicht, wo Gemüse und Früchte tatsächlich herkommen, da sie sie nur aus dem Supermarkt kennen.

    Ihr Erdbeerfeld fehlt in der Auflistung? Schreiben Sie uns eine Mail an redaktion@nuz.de

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