Heute fließt die Donau ruhig und trotzdem blickt die Menge gespannt auf das grünlich schimmernde Wasser. Dort, von der Ulmer und Neu-Ulmer Seite, fahren zwei Boote direkt aufeinander zu. Auf ihnen zwei Figuren, der Kuhhirt und der Ratsherr, bewaffnet mit langen hölzernen Lanzen. Der Ratsherr sticht, gerät ins Taumeln und fällt. Der Kuhhirt hält sich auf der Zille. Die Menge jubelt. Was sich nach einem wilden Traum anhört, ist in Ulm und Neu-Ulm alle vier Jahre Realität. Beim „Fischerstechen“ messen sich 30 Figuren in einem „Ritterturnier“ auf dem Wasser.
Ulm/Neu-Ulm
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