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Honorarkürzungen bei Therapeuten treffen Kassenpatienten und Kinder am stärksten

Kommentar

Wer an Therapie spart, zahlt doppelt

Mariana Silva Lindner
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    Im Landkreis Neu-Ulm ist der Bedarf an psychischer Unterstützung hoch – besonders auch bei Kindern und Jugendlichen.
    Im Landkreis Neu-Ulm ist der Bedarf an psychischer Unterstützung hoch – besonders auch bei Kindern und Jugendlichen. Foto: Jens Wolf/dpa-Zentralbild/dpa

    Schon jetzt ist die Lage prekär: Menschen mit einer psychischen Erkrankung warten monatelang auf einen Therapieplatz, manche gar ein Jahr oder mehr. Ob Depression, Angststörung, Medikamenten- oder Drogensucht: Der Bedarf nach Seelenhilfe steigt, auch bei uns in der Region. Laut einer AOK-Studie aus dem Jahr 2024 liegt der Anteil der an Depression erkrankten Menschen im Landkreis Neu-Ulm bei 13,2 Prozent und damit über dem bayerischen Durchschnitt von 12,6 Prozent. Das ist ein alarmierender Befund.

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