Die Stadt Neu-Ulm macht durch die Kinderbetreuung jedes Jahr ein hohes Defizit, inzwischen beträgt es etwa 17 Millionen Euro. „Dieses System ist heillos unterfinanziert“, sagte Dezernent Ralph Seiffert in der jüngsten Sitzung des Stadtrats. Kostendeckend werden Kitaplätze auch künftig nicht sein, doch die Stadt möchte die Verluste zumindest verringern. Deshalb soll ab nächstem Jahr eine Index-Gebührensatzung eingeführt werden. Das heißt, die Gebühren steigen jedes Jahr, vorläufig bis zum Jahr 2031. Im Stadtrat war dieser Vorschlag höchst umstritten.
Neu-Ulm
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