Am Kloster Roggenburg ist es am Freitagnachmittag, gegen 16.14 Uhr, zu einem aufwendigerem Feuerwehr- und Rettungseinsatz gekommen. Eine verletzte Person, die sich auf einem Gerüst in gut 20 Meter Höhe im Kloster befand, mussten nach unten gebracht werden, wie die Feuerwehr Weißenhorn auf ihrer Webseite berichtet.
Die Person habe das Gerüst aufgrund ihrer Verletzungen nicht selbstständig verlassen können, heißt es im Einsatzbericht. Kräfte der Feuerwehr Roggenburg und Weißenhorn sowie der Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr Ulm rückten an. Während die Ulmer die technische Rettung des Verletzten übernahmen, stellten die anderen Kräfte eine Absturzsicherung her. Zudem wurde weiteres Rettungsmaterial zur Einsatzstelle transportiert - entweder über zahlreiche Treppenstufen oder über einen Außenaufzug am Gerüst mit anschließendem Zugang durch eine kleine Öffnung im Kirchengewölbe. „Dies forderte viel Manpower“, schreibt die Feuerwehr Weißenhorn.
Um eine sichere Rettung zu ermöglichen, hätten mehrere Gerüstbretter gesichert entfernt werden müssen. Durch eine so geschaffene Öffnung sei die verletzte Person in einer Schleifkorbtrage sicher zu Boden abgelassen worden. Die verletzte Person wurde im Anschluss vom Rettungsdienst zur weiteren Behandlung in eine Klinik transportiert.
Gerüst steht für umfangreiche Sanierung im Kloster Roggenburg
Nähere Angaben zur verletzten Person sowie zur Schwere der Verletzungen sind dem Einsatzbericht nicht zu entnehmen.
Im und am Roggenburger Kloster laufen seit dem Jahr 2022 schon umfangreiche Sanierungsarbeiten. Messen werden seit März 2024 dort nicht mehr gehalten. Im vergangenen Jahr hieß es, die rund 4,6 Millionen Euro teure Maßnahme soll im Frühsommer 2026 abgeschlossen sein.
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